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Damit am Abdeckerfeld III endlich etwas vorwärts geht

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Im Zuge der geplanten Erweiterung des Baugebiets »Abdeckerfeld« in St. Georgen soll die Anbringung einer Lichtzeichenanlage an der Einmündung der Gemeindestraße zum Weiler Poschmühle in die Kreisstraße geprüft werden. Wegen des in diesem Bereich befindlichen Bahnübergangs muss mit der Südostbayernbahn eine Planungsvereinbarung abgeschlossen werden. (Foto: Rasch)

Traunreut. Die Aufstellung des Bebauungsplans »Abdeckerfeld III« in St. Georgen zieht sich mittlerweile seit einigen Jahren hin. Ursprünglich sollten auf dem Grundstück im Anschluss an die bisherige Bebauung schon 2013 die ersten Häuser errichtet werden. Die Verzögerungen sind auf die Verkehrsregelung zurückzuführen. Die geplante Wohnbausiedlung soll nämlich über die Kreisstraße TS 42 erschlossen werden. Der springende Punkt dabei ist die Bahnlinie respektive der Bahnübergang an der Einmündung zum Weiler Poschmühle.


Um dieses Problem zu lösen, hat der Stadtrat den Abschluss einer Planungsvereinbarung mit der Südostbayernbahn genehmigt. »Wir kommen mit dem Bebauungsplan nicht weiter, wenn dieses Problem nicht gelöst wird«, betonte Bürgermeister Franz Parzinger in der Stadtratssitzung, in der die Planungsvereinbarung einstimmig abgesegnet wurde. Die Planungsvereinbarung betrifft den Einbau einer Lichtzeichenanlage mit Halbschranken inklusive Kabeltiefbau und die Einbindung der parallel zur Bahnlinie verlaufenden Kreisstraße TS 42 in die Bahnübergangssicherungsanlage (BÜSTRA). Weiter muss eine Aufweitung der Straße am Bahnübergang bzw. der Kreisstraße untersucht werden und die Einbindung in die Signalabhängigkeit mit dem Bahnhof Hörpolding. Die Planung umfasst die Grundlagenermittlung und die Vorplanung einschließlich einer Variantenuntersuchung. Wie es hieß, übernehme die Stadt die Durchführung der Planung, beziehungsweise lasse diese von einem Ingenieurbüro durchführen. Die Kosten für die Planung, die die Stadt Traunreut tragen wird, belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf rund 35 000 Euro. Parzinger: »Sicherheit kostet neben Zeit auch Geld.«

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Für Diskussionsstoff sorgten die hohen Kosten für die Anschaffung eines Grünflächenmähers für den Bauhof. Die Ersatzbeschaffung wurde bereits im Haushalt berücksichtigt und von der Bauhofleitung wurden mehrere Angebote eingeholt. Der neue Sichelmäher soll knapp 104 000 Euro kosten und den auszusondernden, 20 Jahre alten Spindelmäher ersetzen. Über 100 000 Euro für einen Rasenmäher dürften etwas überzogen sein, meinte Reinhold Schroll (CSU). Nach Angaben von Bauhofleiter Josef Bernhofer verfüge das neue Mähgerät über eine Mähleistung von 30 000 Quadratmeter pro Stunde und sei bis zu 800 Stunden im Jahr im Einsatz. Mit dem Mähgerät werden alle städtischen Grünflächen, Sportanlagen von Schulen und die Freibadflächen gepflegt. Das Gremium sprach sich letztendlich einhellig dafür aus, einen Sichelmäher der Marke »Schell Geräteträger SG 100« anzuschaffen. Der auszusondernde Spindelmäher soll über den Zoll verkauft werden. Der Verkaufserlös wird auf 5000 Euro geschätzt. Bei acht Gegenstimmen wurde die Änderung des Bebauungsplanes »Mitte III« in Traunreut zugunsten eines neuen Wohngebäudes in der Agnes-Miegel-Straße zurückgestellt. Auf Anregung von Günther Dzial (SPD) soll sich der Stadtrat zunächst vor Ort ein Bild über die Parkplatzsituation machen. Der Antragsteller gibt zwar an, die notwendigen Stellflächen nachweisen zu können, doch nach Ansicht von Dzial sei die Parkplatzsituation in dem betroffenen Bereich ohnehin schon sehr beengt. »Wir schaffen uns damit nur Ärger.« ga