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CSU-Kreisverbände nominierten Kandidaten

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Landrat Siegfried Walch (von links), Landtagsabgeordneter Klaus Steiner, Bezirksrätin Annemarie Funke und Georg Wetzelsperger, der stellvertretende Kreisvorsitzende der CSU im Berchtesgadener Land (rechts), mit den beiden Listenkandidaten Markus Fröschl (Dritter von rechts) und Seppi Mayer junior.

In einer gemeinsamen Vorstandssitzung der CSU-Kreisverbände Traunstein und Berchtesgadener Land sind die beiden Listenkandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Oktober nominiert worden.


Markus Fröschl aus Trostberg kandidiert erneut für das Landtagsmandat, während Seppi Mayer jun. aus Chieming um den Einzug in den Bezirkstag kämpfen möchte.

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Gemeinsame Kandidaten von zwei Kreisverbänden

»Es ist seit Jahren gute und erfolgreiche Praxis, dass die beiden Kreisverbände Berchtesgadener Land und Traunstein sich gemeinsam hinter zwei Kandidaten stellen«, sagte der Traunsteiner Landrat und CSU-Kreisvorsitzende Siegfried Walch. Dies sei ein Zeichen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den engen Zusammenhalt der beiden Verbände. »Wir schicken hier zwei persönlich und fachlich mehr als qualifizierte Kandidaten für die gesamte Region ins Rennen«, so Walch.

»Mit ganzer Kraft setzen wir uns im Landtags- und Bezirkstagswahlkampf für ein sehr gutes Ergebnis in unserer Region und ganz Bayern ein«, ergänzte der stellvertretende Kreisvorsitzende aus dem Berchtesgadener Land, Bezirksrat Georg Wetzelsperger.

Fröschl noch vor der Wahl im Landtag?

Der 52-jährige Landwirt Markus Fröschl hatte sich bereits 2013 für den Einzug in den Landtag beworben und ist aktuell erster Nachrücker auf der Oberbayern-Liste. Nach der Ankündigung von Horst Seehofer, sein Landtagsmandat niederzulegen, ist zu erwarten, dass Markus Fröschl noch vor der Wahl in den aktuellen Landtag einziehen wird: »Ich würde mich natürlich sehr freuen auf diese Aufgabe. Umso mehr jedoch, diese dann auch noch weiter fortsetzen zu können«, erklärte Fröschl.

Seppi Mayer jun. will sich neben den Bereichen Naturschutz und Brauchtumspflege vor allem auch als direkt Betroffener um Fragen der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzen: »Ich bin selbst seit 17 Jahren oberschenkelamputiert und erfahre deshalb die Herausforderungen einer Behinderung am eigenen Leib. Auch diese Erfahrungen möchte ich in meine Arbeit im Bezirkstag mit einbringen«, so Mayer. fb

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