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Christian Kegel ist Oberbürgermeisterkandidat der SPD

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Altbürgermeister Fritz Stahl (rechts) gratulierte Christian Kegel zur Wahl zum Oberbürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen im März. (Foto: Peter)

Traunstein. Der SPD-Ortsverband Traunstein schickt den 49-jährigen Christian Kegel als Oberbürgermeisterkandidaten bei den Kommunalwahlen am 16. März nächsten Jahres ins Rennen. Er wurde mit der einen obligatorischen Enthaltung im Gasthaus Sailer-Keller nominiert. Kegel ist seit über zwei Jahren Vorsitzender der SPD Traunstein.


Für ihn persönlich steht die Bürgernähe im Zentrum seines Handelns. Das Motto des Wahlkampfes lautet »Traunstein weiter entwickeln – mach mit!«. Diese Weiterentwicklung will er durch die Stärkung von Gewerbebetrieben ohne Kahlschlag im Haidforst, eine bessere Verkehrsführung im südwestlichen Stadtgebiet und »Raum für die Kultur« realisieren.

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Im weiteren Verlauf der Aufstellungsversammlung wurden auch die 24 Kandidaten für den Stadtrat gewählt. Auf der Liste, angeführt von OB-Kandidat Kegel, folgen Waldtraud Wiesholer-Niederlöhner (3. Bürgermeisterin), die Stadträte Peter Forster, Ingrid Bödecker und Sepp Hinterschnaiter, Monika Stockinger, Armin Brunner, Petra Ostermayer-El Daribi, Christian Mayer, Jutta Bräutigam, Benedikt Weigl, Roswitha Weinen, Robert Sattler, Christine Kaltenhauser, Johannes Kern, Claudia Sebrak, Ernst Holl, Dominik Winkelmaier, Josef Singer, Florian Forster, Simon Kaltenhauser, Dieter Pfohl, Ernst Schopp und Wolfgang Kypke.

Kegel sagte, die SPD Traunstein wolle die Zahl der Stadträte von derzeit fünf bei der nächsten Wahl erhöhen. Sich zur Wahl stellen, heiße auch, sich der Öffentlichkeit zu stellen. Da sich bis auf den OB alle Kandidaten zum Stadtrat um ein Ehrenamt bewerben, hoffe er, dass dies von den Bürgern auch entsprechend honoriert werde. Die kommunale Selbstverwaltung sei ein hohes Gut sowie Ehre und Pflicht zugleich. Auch wenn immer mehr Bürgerbeteiligung gefordert werde, solle man nicht vergessen, dass die Mandatsträger gewählte Repräsentanten seien, die sich bei jeder Wahl wieder der Verantwortung stellen müssten, so Kegel.

Bei der Wahl zum OB-Kandidaten erhielt Kegel 28 der 29 möglichen Stimmen. Das Vertrauen der Vorstandschaft, ihn als OB-Kandidaten zu nominieren, habe ihn beflügelt, sagte Kegel. Die Bürgernähe stehe für ihn im Zentrum – die Bürger würden Antworten auf ihre Fragen erwarten. In erster Linie müssten die Arbeitsplätze gesichert und das Gewerbe im südlichen Stadtgebiet vorangebracht werden. Jedoch sprach er sich deutlich gegen einen Kahlschlag im Haidforst aus. Um eine bessere Verkehrsführung in der Stadt zu erreichen, müsse der Lückenschluss der Südspange mit einer Entzerrung der Wegscheidbrücke erreicht werden.

Unter dem Schlagwort »Kunst benötigt Raum« sieht Kegel in der Schaffung eines Veranstaltungsraums mit rund 300 Plätzen eine große Herausforderung. Wobei er sich in diesem Zusammenhang nach einer erfolgreichen Regelung des brachliegenden Bahngeländes dort ein weiteres Hotel vorstellen könnte, um den Gästen von Kulturveranstaltungen eine weitere Möglichkeit zur Übernachtung bieten zu können.

Nachdem es in Traunstein rund 14 000 Arbeitsplätze gebe, müsse im Stadtgebiet auch bezahlbarer Wohnraum ermöglicht werden, der allen Altersgruppen ein Zuhause biete. Nachdem es bereits einen Seniorenbeirat gebe, wolle er in seiner politischen Arbeit auch einen Jugendbeirat ins Leben rufen, meinte Kegel. MP

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