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Chiemsee: Landesausstellung 2021: »Verspielte Kronen«

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Chiemsee - Herrenchiemsee
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Im Schloss Herrenchiemsee fand bereits 2011 eine Landesausstellung statt.

Chiemsee – Die Bayerische Landesausstellung 2021 im Schloss Herrenchiemsee wird thematisch an die erfolgreiche Landesausstellung 2011 »Götterdämmerung – König Ludwig II. und seine Zeit« anknüpfen. Diese fand ebenfalls auf Herrenchiemsee statt und war mit fast 600 000 Besuchern die bislang erfolgreichste Landesausstellung.


»Die prachtvolle Kulisse des Neuen Schlosses Herrenchiemsee ist ideal auch für die neue Landesausstellung zum Thema 'Verspielte Kronen'. Herrenchiemsee verkörpert die Spätblüte und die Krise der Monarchie«, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Unterzeichnung der Vereinbarung über die Ausrichtung der Landesausstellung 2021 mit Kunstministerin Professor Marion Kiechle und dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Rosenheim, Josef Huber, am Mittwoch fest.

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Die Bayerische Landesausstellung 2021 in den Rohbauräumen im Neuen Schloss Herrenchiemsee organisieren das Haus der Bayerischen Geschichte und die Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen gemeinsam mit dem Landkreis Rosenheim.

Kunstministerin Professor Kiechle erläuterte: »Die Bayerische Landesausstellung 2021 erzählt von den Schicksalen der letzten Herrschergeneration vor der Revolution von 1918 und zugleich von Bayerns Geschichte in dieser Zeit. Es freut mich, dass wir an die erfolgreiche Kooperation von 2011 anschließen können. Ich bin mir sicher: 2021 werden wir zusammen auf Herrenchiemsee erneut einen kulturellen Höhepunkt setzen.« Direktor Dr. Richard Loibl vom Haus der Bayerischen Geschichte gab einen Ausblick auf die Landesausstellung. »Die Bayerische Landesausstellung schlägt ein hoch spannendes Kapitel auf: Die Wittelsbacher am Fin de Siècle. Eine Epoche, die von Wehmut und Endzeitstimmung gekennzeichnet ist, aber auch vom rasanten technischen und sozialen Wandel. Über die Wittelsbacherinnen an den großen Fürstenhöfen wie Wien oder Neapel bekommt die Ausstellung europäische Tragweite.« fb

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