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Chieminger Kapelle wird versetzt

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Die Gemeinde Chieming ist neuer Besitzer der Kapelle, die noch im Einmündungsbereich der Theresien- und Laimgruber Straße steht. Für mehr Verkehrssicherheit wird diese um etwa zehn Meter in südöstlicher Richtung auf das Grundstück Theresienstraße 2 zurückgesetzt. (Foto: Humm)

Chieming. Einvernehmlich sprach sich der gemeindliche Bau- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung für das Versetzen der Kapelle an der Kreuzung Theresien-/Laimgruber Straße aus und billigte den Bauantrag der Gemeinde. Bürgermeister Benno Graf sagte, die bisherige Eigentümerin Margit Bertinger habe der Gemeinde die Kapelle bereits übereignet.


Das kleine Gotteshaus werde von der Einmündung des Kreuzungsbereiches etwa zehn Meter südöstlich auf das Grundstück Theresienstraße 2 zurückgesetzt. Dadurch werde die Einmündung übersichtlicher und damit sicherer. Auch werde so die von der Gemeinde vorgesehene Verkehrsinsel auf der stark befahrenen Ortsdurchfahrt möglich. Graf kündigte eine Ortsbesichtigung mit den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses, dem Ortsheimatpfleger und dem Pfarrer an.

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Zurückgestellt wurde die dauerhafte Anordnung der »Zone 30« im gesamten nordwestlichen Gemeindegebiet. Dieser stark befahrene Bereich umfasst die Stötthamer- und Josef-Heigenmooser-Straße plus dortiger Nebenstraßen bis zur Grund- und Mittelschule. Die Mehrheit der Mitglieder meinte, die beste Lösung sei die Einführung einer richtigen Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h mit Beibehaltung der Vorfahrtstraßen. Die »Zone 30« sei problematisch wegen der Regel »rechts vor links«, mit der viele Autofahrer Probleme hätten – wie zahlreiche Unfälle mit Blechschaden bewiesen hätten, hieß es.

Die Mehrheit der Räte forderte einen Ortstermin mit der Polizei, um diese zu überzeugen, dass ein Tempolimit ohne »rechts vor links« die bessere Lösung sei. Bürgermeister Graf sagte, seit zwei Jahren gebe es in Chieming die »Zone 30«, die sich bisher voll bewährt habe. Das sehe auch die Polizei so. Nur an stark befahrenen Kreuzungen sollten noch deutlich größere Schilder aufgestellt werden. Der Bürgermeister sagte einen erneuten Lokaltermin mit der Polizei zu. OH

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