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»Chiemgauer« will bekannter werden

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Traunstein – Viel internationale Resonanz hat es für die Regionalwährung »Chiemgauer« gegeben, nachdem Arte den Film »Wachstum, was nun?« ausgestrahlt hatte. In dem Fernsehbeitrag war der »Chiemgauer« ein Beispiel für einen Weg weg vom unbegrenzten Wachstum – den es in einer endlichen Welt auf Dauer einfach nicht geben könne, so die Überzeugung von Filmemacherin Marie-Monique Robin.


Laut Christophe Levannier und Elke Mathe, die in der Region das »Chiemgauer«-Büro betreuen, habe es viele positive Reaktionen von Bürgern gegeben, die bisher wenig mit der Regionalwährung nichts anzufangen wussten.

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Trotz dieser Anerkennung stellen Levannier und Mathe immer wieder fest, dass es viele Menschen gibt, die dem »Chiemgauer« entweder reserviert gegenüberstehen oder ihn schlicht gar nicht kennen. Dies bestätigte auch eine Besucherin des jüngsten »Chiemgauer«-Stammtisches in der Café-Lounge »Festung« in Traunstein.

Bei der Zusammenkunft wurde auch die neue bargeldlose Zahlungsmöglichkeit »Regiopay« vorgestellt. Laut Regios-Geschäftsführer Christian Gelleri, dem Gründer des »Chiemgauer« sei es damit technisch sehr einfach, Kartenzahlungen von »Chiemgauer«-Konten anzunehmen; dies gehe über PC, Tablet oder Smartphone. Die Zukunft des »Chiemgauer«, so Gelleri, stecke in dieser RegioPay-Karte. he