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»Chiemgauer« Grabenstätt sind stolz auf Jubiläum

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Grabenstätt. Die Trachtler des GTEV »Chiemgauer« Grabenstätt blickten im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Mittelpunkt stand dabei das alles überragende 100. Gründungsfest des Vereins vom 7. bis 12. August.


In seinem Jahresrückblick erwähnte Vorstand Sepp Fleischmann unter anderem das Musik- und Trachtenkranzl im Februar, den gemeinsamen Hoagart mit dem Patenverein Bergen, den Jahrtag der Ortsvereine und die Trachtenwallfahrt des Gauverbandes I nach Maria Eck sowie das Gaufest im Juli in Trostberg mit über 100 Teilnehmern.

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Jubiläumsfeier war der Höhepunkt des Jahres

Höhepunkt des Jahres sei aber das eigene 100. Gründungsjubiläum gewesen, das vom 7. bis 12. August groß gefeiert wurde. Besonders in Erinnerung geblieben seien der Festabend und der Festsonntag mit Kirchenzug, Festgottesdienst und Festzug sowie das Gastspiel des amerikanischen Brudervereins. Beim politischen Abend habe man Ministerin Christine Haderthauer begrüßen dürfen. Ein Sonderlob erhielten die bis zu 60 Helfer, die sich ab 1. August bei brütender Hitze um den Zeltaufbau und die Dekoration gekümmert hatten. Auch beim Abbau und Aufräumen habe man auf viele Helfer zurückgreifen können.

Neuer Anlauf fürs Kiesgrubenfest am 8. Juni

Das Kiesgrubenfest sei leider dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen. Am 8. Juni nehme man einen neuen Anlauf, so Fleischmann. Für die »unzähligen Proben« mit der Kinder- und Jugendgruppe würdigte er die Jugendleiter Hans Stefanutti junior, Michaela Richter, Sabine Fleischmann, Hans Purzeller und die »neu hinzugekommene« Christine Lukas sowie die »unermüdlichen Probenspieler« Max Huber und Alois Mayer. Großes Lob gebühre auch den Vorplattlern Michael Kaindl und Florian Wimmer, den Vortänzerinnen Veronika Huber und Regina Wiesholler sowie den Aktiven, denn diese hätten immer die meiste Arbeit.

»Wir hatten im Jahr 2013 doppelt so viele Buchungen wie normal«, betonte Kassierin Gerlinde Daxenberger und begründet dies mit der Jubiläums-Festwoche. Deren Abrechnung sei noch nicht ganz komplett, man müsse schauen, was vom beachtlichen Umsatz wirklich übrig bleibe. Sie verwies auf 394 Mitglieder. Laut Jugendleiter Hans Stefanutti junior habe der Verein 50 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 16 Jahren. Die drei Gruppen »Anfänger«, »Kinder« und »Jugend« werden von fünf Jugendleitern betreut. Dass im Vorjahr deutlich mehr geprobt worden sei, habe am Jubiläum gelegen. Trotz einer Vielzahl von Terminen sei man auch bei den Preisplattln »stark vertreten gewesen«, lobte Stefanutti. Ein Sonderlob erhielten Lukas Wimmer und Katharina Wiesholler, die zu den Aktiven wechselten.

Die Aktivengruppe bestehe aus zwölf Trachtenpaaren, beim Fest seien 14 Paare im Einsatz gewesen, so Vorplattler Michael Kaindl, der die gute Zusammenarbeit mit dem Musikverein lobte. Beim Fünf-Vereine-Preisplattln in Sondermoning habe Gauvorplattler Matthias Wiesholler in der Wertungsklasse »Aktive Buam II« mit Florian Wimmer einen Doppelsieg hingelegt. »Vor einem Jahr haben wir uns gegründet«, betonte Andreas Wimmer von den Goaßlschnalzern, die ihr Können auch schon in Hamburg vor großem Publikum zeigten. Zur Gruppe zählen auch Christoph Lex, Hans Kaindl junior, Hans Kaindl senior, Wolfgang Hennes, Ludwig Lukas und Philipp Ewald.

Beim Terminausblick kündigte Fleischmann unter anderem das Musik- und Trachtenkranzl am 22. Februar, die Gaufrühjahrsversammlung am 6. April in Traunstein, das Maibaumaufstellen der Grabenstätter Ortsvereine am 1. Mai, den Gauheimatabend am 9. Mai in der Grabenstätter Mehrzweckhalle, die Trachtenwallfahrt am 18. Mai nach Maria Eck, das Fünf-Vereine-Preisplattln am 28. Juni in Grabenstätt und das Vereinspreisplattln am 18. Juli an.

»Schade, dass es nun 100 Jahre dauert, bis es wieder so weit ist«, bedauerte Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer und gratulierte dem Verein zur Festwoche, die er als »überragendes Ereignis« bezeichnete. Nach den Dankesworten verschiedener Ortsvereinsvorstände machte Ehrenvorstand und Schirmherr Georg Schützinger seinem Nachfolger Fleischmann und dessen Mannschaft ein »Riesenkompliment« und appellierte sogleich an die Mitglieder »jetzt nicht nachzulassen und die Vorstandschaft weiterhin zu unterstützen«. Mit einem einstündigen Film zur Festwoche, bei dem kaum ein Auge trocken blieb, endete die Versammlung. mmü