weather-image
23°

CHG-Schüler räumten bei Wettbewerb ab

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Niklas Joerger (links) und Jens Stepputat aus der 7 c des Chiemgau-Gymnasiums Traunstein freuten sich über ihren Sieg beim Technikwettbewerb. (Foto: Müller)

Traunreut. Schüler des Traunsteiner Chiemgau-Gymnasiums (CHG), der Realschule Trostberg und der Walter-Mohr-Realschule Traunreut überzeugten die hochkarätig besetzte Jury beim Technikwettbewerb des Informationskreises der Wirtschaft Traun/Alz (IdW) mit ihren herausragenden Leistungen. Der erste Platz ging an Jens Stepputat und Niklas Joerger aus der 7 c des Chiemgau-Gymnasiums.


Im Rahmen ihres Projekts »Ein Granitblock voller Energie« hatten sie eine neue Methode der Energiespeicherung entwickelt. Auch die Sicherung der Nachhaltigkeit sei durch regelmäßige Vorführung des Projekts, dessen angestrebte Weiterentwicklung und die Vorführung in der Klasse gewährleistet, lobte Professor Diplom-Ingenieur Heinrich Köster von der Hochschule Rosenheim bei der Preisverleihung in der Traunreuter Firma Siteco.

Anzeige

»Wir haben uns gefragt, was wir machen, wenn wir zu viel Energie haben, und sind auf die Lösung Energiespeicher gekommen«, denen man je nach Bedarf Strom entnehmen könne, erklärten die beiden jungen Forscher. Sie dürfen sich über 500 Euro freuen, 1250 Euro kommen ihrer Schule zugute.

Hinter dem Siegerduo reihten sich Vincent Philipp und Luis Pleyer – ebenfalls vom CHG – auf dem zweiten Platz ein. Im Zuge ihres Projekts »Air-Hockey« erprobten sie einen selbst gebastelten Air-Hockey-Tisch. Dabei untersuchten sie das entstehende Luftkissen sowie die Pucks auf ihre Einsatztauglichkeit. Zudem überlegten sie sich, wie man das Spiel so verbessern könnte, dass der Puck noch höher fliegt. Auch hier sei die Nachhaltigkeit gesichert, stellte Köster fest. Das CHG darf sich über weitere 750 Euro freuen, die Schüler über 500 Euro.

Beide Projekte liefen von September bis März. Der zeitliche Aufwand habe jeweils eine Stunde pro Woche betragen, so Betreuungslehrer Michael Götzinger.

Den dritten Platz teilten sich Schüler der 7. Klasse der Realschule Trostberg mit ihrem Windenergie-Projekt »SuperStromWing3000« mit Schülern der 6. Klasse der Walter-Mohr-Realschule Traunreut mit ihrem Projekt »Radio Gaga«, einem mit Solarstrom betriebenen Liegestuhlradio. Jeweils 500 Euro gehen an die Schüler und an die Schule.

In der Jury saßen Professor Heinrich Köster, Ludwig Bauer, Josef Amman (IHK) und Kreishandwerksmeister Peter Eicher. »Wir brauchen junge, kluge Köpfe«, appellierte Köster. Er hoffte darauf, den einen oder anderen Schüler in nicht allzu ferner Zukunft bei sich an der Hochschule in Rosenheim begrüßen zu können. mmü