Zur Eisplanung erläuterte Graf, das klassische »Sommereis« werde 2013 im Juli in Erfurt durchgeführt. Durch Verpflichtungen dem Verband gegenüber und um die Zuschüsse in der Zukunft nicht zu gefährden, sei ein zeitgleiches Sommereis in Inzell nicht möglich. Es sollte jedoch nach Ansicht des Stadionchefs ein »späteres Sommereis« ab 1. September geben, da wegen der Olympischen Spiele sicher viele Nationen Interesse an einem möglichst frühen Eistraining hätten. Für den Eisspeedwaytermin 2014 schlug Graf den 15 ./ 16. Februar vor.
Nach einer kurzen Debatte über das Für und Wider von längeren Eiszeiten auch entgegen der Vorgaben der Verbände fassten die Räte mit einer Gegenstimme folgenden Beschluss: 2013 ist ab dem 1. September der Eisbetrieb aufzunehmen. Die Stadionleitung und der Eishallenausschuss prüfen Möglichkeiten und ermitteln den Bedarf für einen Eisbetrieb bereits ab Mitte August. Mit dem Eisspeedwaytermin zeigten sich die Räte einverstanden.
Später in der Bürgerfragestunde äußerte Marnix Wieberdink Verständnis für die Zwänge, die dazu führen, dass nächstes Jahr erst im September Eis gemacht wird. Er versuchte jedoch anhand einer Wirtschaftlichkeitsberechnung aufzuzeigen, dass sich ein Sommereis sehr wohl rentieren würde. Hubert Graf stellte klar, dass nur in dem Zeitraum, in dem zum Beispiel in Erfurt das Sommereis stattfindet, in Inzell kein Eis angeboten werden darf. Sollte in den anderen Monaten, beispielsweise im August, eine entsprechende Nachfrage vorhanden sein, sei es durchaus möglich, dann Eis zu machen. Wieberdink kündigte an, die Möglichkeiten dafür auszuloten.
Aus nicht-öffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Martin Hobmaier bekannt, dass eine Brandschutztür für das Ice-House beschafft wird. Weiter werden ammoniaktaugliche Schutzanzüge für die Max-Aicher-Arena angeschafft. In der Arena wird zudem ein Kreditkartenabrechnungsterminal eingerichtet. vm