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Buntes Treiben beim Traunsteiner Faschingszug

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Foto: Buthke

Traunstein. Beim Traunsteiner Faschingszug haben die Faschingsnarren wieder die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um politische und unpolitische Themen auf die Schippe zu nehmen. Und Sprecher Max Hohenadler, der den Gaudiwurm am Maxplatz wortreich kommentierte, gab auch noch seinen »Senf« dazu.


An der Spitze das Faschingszugs trieben die Schnalzer von der Pass Roth den nicht anwesenden Winter aus und im Anschluss marschierten traditionell die Faschingsvereine, aufgelockert durch bunte Fußgruppen. Die Vereine wurden von der Veitsgroma Zunft angeführt, die wieder für die Organisation der Faschingsgaudi verantwortlich waren. Dabei waren außerdem die Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer, die Familienfaschingsgruppe Traunstein, der Faschingsverein »So Halunke« Waging, die »Traun-Narrischen« Traunreut, »Die Elfer« Trostberg, der Faschingsclub Tittmoning, »Sing-Sang« Teisendorf und die Faschingsfreunde Chieming.

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Für die musikalische Begleitung sorgten der Veitsgroma Fanfarenzug, die Musikkapelle Blau-Weiß Kammer, der Feuerwehrfanfarenzug Trostberg, die Waginger Faschingsmusi, die Trachtenkapelle Anger-Höglwörth und die Trommlergruppe »Vem Comigo«.

Politische Themen waren zum Beispiel das Aussterben der Traunsteiner Innenstadt, der Gen-Mais im Bürgerversuch, Mamas bei der Bundeswehr, die schleppende Energiewende, die Steuerverschwendung in Deutschland, der Fluglärm in Salzburg und »Gib NSA keine Chance«. Überwiegend ging es sehr unpolitisch, aber märchenhaft zu mit Zwergen im Zauberland, Schneewittchen und die sieben Zwerge, dem Froschkönig oder ganz einfach »Märchenland«.

An anderer Stelle hieß es, der Winter kommt bestimmt noch, jedoch auch, dass Schneemänner vom Aussterben bedroht sind. Ansonsten waren die üblichen »Verdächtigen« des Faschings wie Cowboys und Indianer, Schlümpfe, Römer und Superhelden zu sehen. Bjr