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Buntes Programm beim Ottinger Stadelkirta

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Immer noch höher hinaus wollten die jungen Akrobaten auf ihrer Kirtahutschn: Viel Mut und Kraft wurde da ins »Odaucha« gesteckt. (Foto: Eder)

Waging am See. Der Ottinger Stadelkirta war einmal mehr Anziehungspunkt für viele Pfarreiangehörige und auch für Gäste von auswärts. Bei einem reichhaltigen Speisenangebot, bei musikalischer Umrahmung, vor allem aber bei interessanten Attraktionen für Kinder und Jugendliche wie Kirtahutschn und Prater verging die Zeit wie im Flug. Und zusätzlich boten die Ministranten, moderiert von Gemeindereferent Martin Riedl, eine amüsante Modenschau – bis hin zur sportlich-stylischen Ausstattung für die Disziplin des »Nordic Bittgänging«.


Nach dem Gottesdienst ließen sich viele Kirchenbesucher im Pfarrstadel gemütlich nieder. Die Kinder und Jugendlichen wollten schnellstmöglich und möglichst hoch auf der Kirtahutschn hinauf. Sie war ständig in Betrieb. Weniger spektakulär, aber dennoch lustig war es draußen vor dem Stadel, wo sich die etwas Kleineren an ihrem Prater-Ringelspiel schnell um die eigene Achse, genauer gesagt um die Achse des in der Mitte fixierten Rades drehten, an dem zwei große Bretter als Sitz- beziehungsweise Liegeflächen angebracht waren.

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Auch draußen waren Bänke und Tische aufgestellt. Auch wenn sich die Sonne nicht sehen ließ, konnte man es auch im Freien gut aushalten. Als Martin Riedl drinnen zur Modenschau seiner Ministranten rief, zeigte sich, wie man das Ministrantengewand mit anderer Kleidung und anderen Accessoires kombinieren kann.

Da wurde Wintermode präsentiert, Ministrantenkittel, mit schwarzen Knöpfen versehen, wurden zum Mantel von Schneemännern. Ein Adventskranz im Haar könnte passend für die Vorweihnachtszeit sein, erst recht eine in eine Schachtel verpackte Ministrantin als Dekoration für die Christmette. Weitere Models präsentierten sich, immer den Jahreszeiten entsprechend, als Krampus, als Schneeflockenverteiler, als Engel oder gar als wandelnder Silvesterkracher oder Faschings-Cowboy. Natürlich durften auch die Anklänge an die Feiertage wie Pfingsten und Ostern nicht fehlen, nicht einmal das Urlaubs- und Oktoberfestgewand wurde vergessen. Und es gab sogar ein Kuhkostüm – und das, wie Martin Riedl erklärte, damit sich die Kühe an Mariä Himmelfahrt am Schlossberg nicht wieder so wundern müssen über die Anwesenheit so vieler Menschen wie letztes Jahr. Das Publikum hatte seinen Spaß an diesen lustigen Ideen und spendete reichlich Beifall. he