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Bunte Blätter und Blüten bringen den Herbst zum Leuchten

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Herbstliche Blütenpflanzen lassen sich prima mit Strukturpflanzen wie Blattschmuck-Stauden und Gräsern kombinieren und machen in großen Kübeln eine gute Figur.
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Feuriges Rot, glänzendes Goldgelb und leuchtendes Orange: Wenn sich der Sommer seinem Ende entgegenneigt, zeigen sich Bäume und Sträucher von ihrer schönsten Seite. Doch nicht nur sie, auch zahlreiche Stauden und Gräser stimmen ein in das herbstliche Farbenfeuerwerk. Wenn die Tage kürzer werden, ist es an der Zeit, Kübel und Kästen mit Herbstblühern zu bepflanzen.


Sie sorgen für ein wahres Farbspektakel bis zum Frost und lassen Terrasse und Eingangsbereich in besonderer Weise zur Geltung kommen. Anders als bei den Beet- und Balkonpflanzen stehen die Herbstblüher, wie das Alpenveilchen oder die Chrysantheme, beim Kauf in voller Blüte.

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Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Chrysantheme in unseren Breiten nicht nur als Zimmerpflanze, sondern auch im Garten, auf Balkon und Terrasse verwendet. Als Topfpflanzen präsentiert sie sich nicht nur mit einem breiten Farbspektrum, sondern auch mit verschiedenen Wuchsformen. Für kleine Körbchen oder Kübel eignen sich ein- oder mehrtriebige Mini-Typen. Im neun bis elf Zentimeter großen Topf werden ein- und dreitriebige Chrysanthemen angeboten. Dreitriebige Pflanzen, sogenannte Trios, sind mit drei verschiedenen Blütenfarben in einem Topf erhältlich. Darüber hinaus finden Büsche und Stämmchen immer mehr Liebhaber. Sie wirken als Solitärpflanzen und bereiten über viele Wochen Freude.

Der Farbvielfalt sind keine Grenzen gesetzt

Längst kann jeder Geschmack hinsichtlich der Blütenfarbe bedient werden. Zählten die typischen Gelb-, Orange- und Kupfertöne zu den Klassikern, so gewinnen zarte Rosatöne über Mauve und Magenta bis zu Pink und Bordeaux immer mehr Liebhaber. In dieser Farbrichtung sind auch viele Alpenveilchen im Sortiment, nicht zu vergessen die breite Vielfalt von Eriken und Callunen. Abwechslung entsteht mit Strukturpflanzen. Hierzu hält der Fachhandel ein breites Sortiment bereit. Gehölze mit ausgefallener Herbstfärbung gefallen in größeren Gefäßen ebenso wie Blattschmuckstauden, wie beispielsweise Purpurglöckchen, Fetthenne, Pfennigkraut oder Günsel.

Als reizvoller Kontrast zu Pflanzengruppen jeglicher Farbe eignen sich zarte Gräser: Das Pfeifenputzergras etwa bringt wunderbare Leichtigkeit in Staudenkombinationen und verführt mit seinen seidig-weichen Blütenrispen zum Anfassen. Pfennigkraut oder Drahtwein runden das Ensemble ab: Ihre feinen runden Blättchen fügen sich wie Pailletten zu einem luftigen Vorhang, der malerisch über den Rand des Pflanzgefäßes herabhängt. Wo verschieden große Töpfe und Kübel angeordnet sind, stellen Teppichbildner zudem eine optische Verbindung von größeren zu kleineren Gefäßen her.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Alle blühenden Pflanzen benötigen auch jetzt im Herbst ausreichend Wasser. Der Wurzelballen sollte immer feucht sein. Es darf keine Staunässe entstehen. Langzeitdünger, direkt bei der Pflanzung hinzugegeben, oder regelmäßige Gaben mit Flüssigdünger sorgen für eine lange Blütenfreude. Verblühtes sollte regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Diesen und viele weitere Artikel mit hilfreichen Tipps unserer Serie »Gartenleben« finden Sie online unter www.traunsteiner-tagblatt.de/gartenleben auf unserer Homepage.