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Bundesstraße 305 ab morgen gesperrt

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Grassau – Die Bundesstraße 305 zwischen Rottau und Grassau wird ab dem morgigen Mittwoch für rund zwei Wochen wegen Bauarbeiten gesperrt.


Aufgrund von Straßenschäden wird das Staatliche Bauamt Traunstein die B 305 von der Einmündung der Gemeindestraße »Hinterm Bichl« im Ortsteil Kucheln bis etwa 90 Meter südlich der Einmündung der Hochgernstraße am Beginn der Ortsdurchfahrt Rottau sanieren. Die Arbeiten werden aufgrund des schlechten Straßenzustandes notwendig. Aufgrund der relativ hohen Verkehrsbelastung von rund 9000 Fahrzeugen pro Tag weist die Bundesstraße eine Vielzahl von Rissen, Asphaltausbrüchen und Spurrinnen auf. Der bituminöse Straßenoberbau hat auf eine Länge von rund 500 Metern außerdem nicht die erforderliche Stärke, um die vorhandenen Verkehrslasten aufnehmen zu können.

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In einem ersten Schritt wird die vorhandene Asphaltdeckschicht und in einem Teilbereich auch die Tragschicht bis auf eine Tiefe von etwa zehn Zentimetern abgefräst. Im Anschluss werden die tiefergehenden Schadstellen ausgebessert. Um die Tragfähigkeit des Straßenoberbaus zu erhöhen, wird auf dem 500 Meter langen Abschnitt eine etwa acht Zentimeter starke und sehr stabile Asphaltbinderschicht eingebaut.

Anschließend wird auf der etwa 2,6 Kilometer langen Baustrecke eine vier Zentimeter starke Verschleißschicht aufgebracht. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden auch die Bankette standfest hergerichtet. Die Arbeiten dauern – je nach Wetterlage – wahrscheinlich bis zum 12. September.

Es wird eine entsprechende Umleitungsstrecke ausgeschildert. Der Verkehr aus Richtung Norden wird von Bernau über die Autobahn bis zur Anschlussstelle Grabenstätt und von dort über die Staatsstraße 2096 bis nach Grassau wieder auf die B 305 geführt. Der aus Richtung Süden kommende Verkehr wird entsprechend ab Pettendorf weiter über die B 305 bis zum Kreisverkehr am Ortseingang Grassau geführt und von dort weiter über die Staatsstraße 2096 bis zur Anschlussstelle Grabenstätt und von dort über die Autobahn nach Bernau. Für Anlieger ist eine Zufahrt zu ihren Häusern möglich. Das Museum Klaushäusl ist während der Bauarbeiten für Fahrzeuge nicht anfahrbar, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist es aber erreichbar. fb

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