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Bundespolizei im Kindergarten Heilig Kreuz

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Vorschulkinder des Traunsteiner Kindergartens Heilig Kreuz lernen das richtige Verhalten an Bahnanlagen. Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei hat Anfang Mai die Kinder des Kindergartens Heilig Kreuz in Traunstein über Gefahren an Bahnanlagen aufgeklärt.


Dabei ging es vorrangig um das richtige Verhalten an Bahnsteigen, Gleisen und Bahnübergängen. Ein besonders wichtiges Thema für die Kindertageseinrichtung, die sich in der Nähe eines Bahnhaltepunktes befindet. Die Exkursion war bereits Anfang Mai, wurde aber erst am Mittwoch von der Bundespolizei mitgeteilt.

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Zunächst zeigten die beiden Bundespolizistinnen den rund 80 Kindern ein kaputtes Kinderfahrrad und berichteten, wie es dazu kam, dass das Fahrrad eines Jungens vom Zug erfasst wurde. Schockiert waren die Beamtinnen angesichts der Erzählungen einiger Kinder, dass sich ihre Eltern manchmal wenig vorbildhaft an Bahnanlagen verhielten. Mithilfe von Spielfiguren und kleinen Zügen zeigten die Angehörigen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, dass man die Gleise nur an Bahnübergängen oder Brücken überqueren beziehungsweise die vorgesehenen Unterführungen nutzen sollte. Am zweiten Tag durften alle Vorschulkinder das spielerisch erlernte Wissen am nahegelegenen Haltepunkt sowie beim Überqueren des Bahnübergangs anwenden.

Aus bundespolizeilicher Erfahrung werden die Gefahren an Gleisanlagen und Bahnübergängen oft unterschätzt. Sich dort aufzuhalten, wo Züge verkehren, erfordert die ganze Aufmerksamkeit. Den weißen Strich an der Bahnsteigkante, der den Mindestabstand anzeigt, sollte man nicht überschreiten, denn Züge durchfahren Bahnhöfe auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes mit Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern. Bei diesem Tempo beträgt der Bremsweg bis zu 1000 Meter. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände und Personen mitgerissen werden.

Pressemeldung der Bundespolizei