weather-image
16°

Bundeskanzlerin Merkel kommt nach Inzell

3.9
3.9
Bildtext einblenden
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Mitte September nach Inzell kommen.
Bildtext einblenden
Der bayerische Finanzminister Markus Söder wird in Inzell eine Rede halten.
Bildtext einblenden
Auch er wird beim »Deutschlandtag der JU« erwartet: Edmund Stoiber.

Inzell. Die Gemeinde Inzell erwartet hohen Besuch: Bundeskanzlerin Angela Merkel wird auf dem »Deutschlandtag der Jungen Union« sprechen, der heuer vom 19. bis 21. September in der Max-Aicher-Arena stattfindet. Die Kanzlerin wird am Eröffnungstag erwartet. Neben ihr kommen noch weitere hochrangige Gäste zu dem wichtigsten jährlichen Treffen des Bundesverbands der Jungen Union.


Höchste Sicherheitsbestimmungen

Anzeige

Vor zwei Jahren habe man sich auf Anregung des jetzigen Landrats Siegfried Walch, der ja auch stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Bayerns ist, um die Ausrichtung des Treffens beworben, sagt Hubert Graf, Stadionleiter der Max-Aicher-Arena. »Es gab ein Duell zwischen Hamburg und Inzell, das wir gewonnen haben.« Was den Ausschlag gab, das weiß Hubert Graf nicht. »Aber wir sind natürlich sehr froh, dass wir so eine Veranstaltung mit soviel Politprominenz ausrichten dürfen. Es ist ja nicht alltäglich, dass die Bundeskanzlerin kommt.«

Neben Angela Merkel werden auch der bayerische Finanzminister Markus Söder und der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber erwartet. Im Gespräch ist auch der amtierende Ministerpräsident Horst Seehofer, der jedoch noch nicht zugesagt hat.

Nächste Woche würden Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) nach Inzell kommen, um die Situation vor Ort durchzusprechen, so Graf. Denn beim Besuch der Kanzlerin gelten die höchsten Sicherheitsbestimmungen. »Genaueres weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Es steht derzeit noch nichts fest, auch nicht, wie die Kanzlerin zum Beispiel anreist«, sagt Hubert Graf.

1000 JU-Mitglieder werden erwartet

Da es sich beim »Deutschlandtag« um eine interne Veranstaltung der Jungen Union handelt, können Besucher die Reden der hochrangigen Gäste in der Max-Aicher-Arena nicht verfolgen. Dort kommen an dem Wochenende im September mehr als 300 von den Landesverbänden gewählte Delegierte sowie die Mitglieder des Bundesvorstandes und des Deutschlandrates der Jungen Union zusammen, um zu diskutieren, Beschlüsse zu fassen und den Vorstand neu zu wählen. Insgesamt würden 1000 JU-Mitglieder in Inzell erwartet, so Hubert Graf.

Fest steht bereits, dass es nach dem Treffen in Inzell einen neuen Bundesvorsitzenden geben wird. Denn Philipp Mißfelder, der das Amt seit 2002 inne hat, scheidet aus Altersgründen aus. Die Grenze liegt bei 35 Jahren.

»Das ist schon fast eine Sensation«

»Es freut mich wirklich unwahrscheinlich, dass wir so eine Großveranstaltung nach Inzell holen konnten«, sagt Landrat Siegfried Walch. Da sei der Chiemgau bundesweit in aller Munde. »Es kommen 1000 JU'ler, viele Journalisten und Firmenvertreter aus ganz Deutschland nach Inzell, die alle unsere Region sehen. Insgesamt rechne ich mit 2000 Übernachtungen, das hat schon eine Bedeutung«, sagt der 30-Jährige. Besonders groß ist bei ihm die Freude, dass zum ersten Mal eine Gemeinde den Zuschlag bekommen hat und nicht eine Großstadt. »Die letzten Treffen waren in Berlin oder Rostock, jetzt ist es Inzell. Das ist schon fast eine Sensation.« KR

Blattl Sonntag Traunstein