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Bürgermeister-Rücktritt: Gemeinderat stimmte zu

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Bergen. Der Bergener Bürgermeister Josef Schweiger hat am 2. Juli einen schriftlichen Antrag auf Entlassung aus dem Dienstverhältnis und auf Niederlegung des Gemeinderatsmandats gestellt (wir berichteten). Gesundheitliche Gründe hätten ihn dazu bewogen, so das Gemeindeoberhaupt. In einer nicht-öffentlichen Sitzung informierte er den Gemeinderat vor einigen Tagen umfassend. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend erteilte das Gremium dem Antrag das gemeindliche Einvernehmen. Schweiger ist noch bis 31. Juli offiziell im Amt.


Die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Josef Gehmacher (CSU), Herbert Berger (ÜW), Monika Mitterer (Bündnis 90/Die Grünen) und Albert List (SPD), bedauerten auch im Namen ihrer Fraktionskollegen den Schritt von Schweiger, respektierten jedoch seine Beweggründe. Alle waren sich einig, dass die Gesundheit das wertvollste Gut des Menschen ist. Schweiger selbst war bei der Sitzung nicht anwesend.

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Zweiter Bürgermeister Stefan Schneider, der den Erkrankten seit mehreren Wochen vertritt, sagte, Schweiger sei geachtet, habe fleißig gearbeitet und viel mit auf den Weg gebracht. Er habe stets das Wohl der Bürger im Auge gehabt.

Schweiger ist erst seit Mai Erster Bürgermeister der Gemeinde Bergen. Durch seinen begründeten Rücktritt sieht das Wahlgesetz Neuwahlen vor. Schneider kündigte diese voraussichtlich für Sonntag, 19. Oktober, an.

Zum Wahlleiter wurde einvernehmlich Geschäftsleiter Andreas Schultes, zu seinem Stellvertreter Günter Nigl bestellt. OH