weather-image
22°

Bürgermeister Herbert Häusl wurde zweimal operiert

4.4
4.4

Waging am See. Der Waginger Bürgermeister Herbert Häusl hat in den vergangenen zwei Wochen zwei schwere Operationen über sich ergehen lassen müssen. Er wird weiterhin im Klinikum Traunstein behandelt, befinde sich aber, wie Zweiter Bürgermeister Christian Reiter im Gemeinderat informierte, auf dem Weg der Besserung. Reiter wird in den kommenden Wochen die Vertretung übernehmen und bietet regelmäßige Dienstzeiten im Rathaus an.


Bürgermeister Häusl hat, wie Reiter zu Beginn der Sitzung in einem kurzen Statement bekannt gab, vor gut zwei Wochen am linken Bein einen Bypass gesetzt bekommen – »eine schwere Operation, die aber gut verlaufen ist«. Dann aber habe er einige Tage später einen Darmverschluss und -durchbruch erlitten, »ein Glück, dass er da bereits im Krankenhaus war«, meinte Reiter. Denn sonst hätte das noch viel schlimmere Folgen haben können. So aber sei Häusl sofort operiert worden und sei nach einigen Tagen auf der Intensivstation »inzwischen schon wieder zu Fuß unterwegs«.

Anzeige

Gleichwohl aber werde es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis der Bürgermeister wieder komplett gesund ist, eine dreiwöchige Reha-Maßnahme werde sich an den Krankenhaus-Aufenthalt anschließen. In Waging rechnet man nun damit, dass Häusl bis zum Herbst wieder zurückkommt, und man hoffe, so Reiter, dass keine weiteren Komplikationen mehr auftreten und dass es stetig bergauf geht. Und auch, dass er sich wirklich die Zeit gönne, sich vollständig auszukurieren.

Bis dahin übernimmt Christian Reiter die Vertretung und damit das Tagesgeschäft. Bis auf Weiteres wird er – neben seinem Beruf als geschäftsleitender Beamter der Stadt Laufen – am Montagvormittag, am Mittwochnachmittag und am Freitagvormittag im Rathaus und damit sowohl für die Verwaltung wie auch für die Bürger ansprechbar sein und zur Verfügung stehen. Reiter versicherte dem Gemeinderat, er werde in der Vertretungszeit das erledigen, was ansteht, und er denke keinesfalls daran, Dinge zu ändern, die vom Bürgermeister in die Wege geleitet worden sind, und auch nichts Neues anfangen. Letztlich wolle er alles so hinterlassen, dass Bürgermeister Häusl, sobald er wieder zurückkommt, weiterarbeiten kann, ohne vor einem Wust unerledigter Dinge zu stehen. he