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Bürgermeister Gnadl im Amt bestätigt

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Allen Grund zur Freude hat Hans Gnadl (rechts). Der Amtsinhaber und CSU-Kandidat wurde mit 84,87 Prozent der abgegebenen Stimmen als Nußdorfer Bürgermeister bestätigt. Kurz nach Bekanntgabe des Ergebnisses gratulierte 2. Bürgermeister Peter Volk dem Rathauschef. Volk holte für die Unabhängige Wählergruppe die insgesamt zweitmeisten Stimmen aller Bewerber um einen Sitz im Gemeinderat.

Nußdorf. Keine großen Überraschungen, aber eine veränderte Sitzverteilung und vier neue Gemeinderatsmitglieder: das sind die wichtigsten Ergebnisse der Gemeinderatswahl in Nußdorf.


Als 1. Bürgermeister bestätigt wurde Hans Gnadl (CSU). Der 59-Jährige war der einzige Kandidat um das Amt des ehrenamtlichen Gemeindeoberhauptes und holte 84,87 Prozent der Stimmen. Auf 15,13% der Stimmzettel wurden andere Namen geschrieben, insgesamt mehr als 20 verschiedene Personen, die sich die Wähler als Bürgermeister oder Bürgermeisterin gewünscht hätten. Gnadl zeigte sich hoch erfreut von seinem Ergebnis. »Ich bin überwältigt.« Trotz der Tatsache, dass Gnadl, der nun in seine dritte Amtsperiode geht, keinen Gegenkandidat hatte, erwartete er nur rund 60 Prozent der Stimmen. »Ich bin über den Ausgang der Bürgermeisterwahl und mein Ergebnis mehr als erfreut«, so der Bürgermeister nach Bekanntgabe des Ergebnisses.

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Sieger der Gemeinderatswahlen ist die Unabhängige Wählergruppe (UWG). Sie konnte ein Mandat mehr erobern und ist im neuen Gemeinderat mit fünf Personen vertreten. Für die UWG sind künftig Peter Volk (1701 Stimmen), Franz Purzeller (1531), Hans Stöger (1170), Gerhard Lackner (1048) und Sebastian Schauer (744) im Gemeindegremium tätig. Schauer ist neu im Gemeindeparlament und mit 27 Jahren das jüngste Gemeinderatsmitglied. Peter Volk, Listenführer der UWG, freute sich über den Erfolg eines zusätzlichen Sitzes im Gemeinderat. Dies sei der »guten Mannschaftsleistung« zu verdanken. Die neun Männer und zwei Frauen in der Kandidatenriege hätten sich sehr engagiert für die UWG eingesetzt. Der Lohn seien insgesamt 9303 Wählerstimmen für die Unabhängigen. Damit ist die UWG die zweitstärkste Kraft im Gemeinderat, hinter der CSU (11 115 Stimmen), die ebenfalls fünf Gemeinderäte stellt, und vor der Bürgerliste (7653 Stimmen), die im neuen Gemeinderat wieder vier Sitze hat.

Die CSU muss sich im Gemeinderat künftig mit fünf statt bisher sechs Sitzen begnügen. Die meisten Stimmen konnte Hans Gnadl (1762) auf sich vereinen, gefolgt von Toni Wimmer (1463), Gerhard Mittermaier (1387), Thomas Ober (1096) und Helmut Braml (1013). Für Hans Gnadl, der zum Bürgermeister gewählt wurde, rückt Helene Lex (950) nach. Sie ist die einzige Frau im neuen Nußdorfer Gemeindeparlament und erstmals Mitglied des Ratsgremiums, ebenso wie Toni Wimmer, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, für den es bei den Wahlen 2008 nicht reichte, der diesmal aber die zweitmeisten Stimmen für den CSU-Ortsverband auf sich vereinen konnte.

Wie bisher mit vier Mitgliedern im Gemeinderat vertreten ist die Bürgerliste. Gewählt wurde Max Eder jun. (1164), Johann Posch jun. (1115), Franz Aigner (924) und Uwe Kleinert (691). Neues BL-Mitglied im Gemeinderat ist Franz Aigner.

Von den bisherigen Gemeinderatsmitgliedern, die sich wieder zur Wahl stellten, wurden ausnahmslos alle wiedergewählt und gehören auch dem neuen Gemeinderat an. Auf eine erneute Kandidatur verzichteten Resi Götzinger, Ludwig Kroiß, Josef Schroll (alle CSU) und Hans Dandl (Bürgerliste).

Von den 1980 Stimmberechtigten gaben 1177 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 59,44 Prozent entspricht. Wahlleiterin Sonja Humm berichtete von einem »geregelten Wahlablauf, ohne besondere Vorkommnisse«. Stark gestiegen ist in Nußdorf die Zahl der Briefwähler. Genau ein Drittel (33,33 Prozent) aller Wähler nutzten die Möglichkeit der Briefwahl.

Und so sieht das neue Gemeindeparlament aus: Bürgermeister: Hans Gnadl. – Gemeinderäte: CSU: Toni Wimmer, Gerhard Mittermaier, Thomas Ober, Helmut Braml, Helene Lex. – UWG: Peter Volk, Franz Purzeller, Hans Stöger, Gerhard Lackner, Sebastian Schauer. – BL: Max Eder jun., Johann Posch, Franz Aigner, Uwe Kleinert.