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Bürgerfragestunde in Bergen

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Bergen – Zum Abschluss der öffentlichen Gemeinderatssitzungen in Bergen wird es künftig eine Bürgerfragestunde geben. Einem diesbezüglichen Antrag der SPD stimmte der Gemeinderat mehrheitlich zu.


Josef Parzinger (SPD) begründete den Antrag damit, dass dies zu mehr Bürgernähe beitragen würde. Nach ausgiebiger Diskussion einigte sich das Gremium darauf, dass Bürgerfragestunden heuer als Probe durchgeführt werden. Dazu wurden einige Kriterien aufgestellt: Die Bürgerfragestunde wird im 14-tägigen Rhythmus in die Tagesordnung nach dem Punkt »Wünsche und Anträge« aufgenommen. Maximal dürfen drei Fragen gestellt werden. Die Redezeit soll nicht mehr als drei Minuten sein. Wer Fragen nicht persönlich vortragen möchte, der hat die an die Gemeinde Bergen zu richten. Bürgermeister Stefan Schneider sagte, um optimale Bürgernähe wirksam zu praktizieren, habe er vor, mehrere Bürgerversammlungen im Jahr abzuhalten: eine im März, eine im Juli und eine im November.

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Zur Veröffentlichung von Leserbriefen im Gemeindeblatt gab der Bürgermeister bekannt, dass dies heuer nicht möglich sein werde, da der Vertrag mit dem Verlag dies ausschließe. Nach Meinung von Schneider sei es erst ab 2016 möglich, da für die Gemeinde im Jahr 2015 der Vertrag noch bindend ist. Der Bürgermeister kündigte für 2016 neue Vertragsverhandlungen mit dem Verlag an. Er habe neue Ideen, die er umsetzen möchte.

Schneider kündigte an, auch die Gemeinde Vachendorf einzubinden. Er könne aber nach Rücksprache mit Vachendorfs Bürgermeister Rainer Schroll bereits sagen, dass Vachendorf keine Leserbriefe im Gemeindeblatt abdrucken werde.

Die, von den Aktiven gewählten, beiden Kommandanten der Feuerwehr Holzhausen stellten sich in der Gemeinderatssitzung dem Gremium vor. Thomas Zettl ist Erster und Peter Krendlinger Zweiter Kommandant. Der Gemeinderat bestätigte sie laut dem Bayerischen Feuerwehrgesetz. OH

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