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»Bubble Soccer« war ein absoluter Lach-Spaß

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Man schlüpft in einen durchsichtigen, aufblasbaren Bubble-Soccer-Ball und versucht, Tore zu schießen: Mit den luftgepolsterten Kunststoffbällen hatten auch die Mädchen ihren Spaß (Foto: Rasch)

Traunreut – Der neue Freizeitspaß   aus   Dänemark, »Bubble Soccer«, auch Bubble-Fußball genannt, war eine riesen Gaudi im Rahmen einer integrativen Gemeinschaftsveranstaltung der Jugendhilfeorganisationen Jonathan und Startklar Schätzel und dem TuS Traunreut auf dem TuS-Sportplatzgelände. Das Fußballspiel in einem luftgepolsterten Kunststoffball war ein absoluter Lach-Spaß. Wer zu schnell dran war, geriet schon mal ins Stolpern. Ein harter Kampf, aber ohne Folgen.


Fußball steht bei jungen Flüchtlingen hoch im Kurs

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Es wurde aber auch ohne Airbag und ganz ernsthaft im Rahmen eines inklusiven Fußballturniers gekickt. Denn der Fußballsport steht auch bei den jungen Flüchtlingen hoch im Kurs. Fragt man nach ihrer Lieblingssportart, so bekommt man sofort zur Antwort »Fußball«. Der 16-jährige Abdigani, der seit zehn Monaten in Deutschland ist und in Traunwalchen lebt, teilte freudestrahlend mit, dass er seit drei Wochen einen Spielerpass besitzt und beim TSV Traunwalchen-Matzing in der A-Jugend auch bereits eingesetzt worden sei.

Neben Fußball wurde aber noch mehr Sport zum Ausprobieren geboten. Die rund 80 Teilnehmer aus 15 unterschiedlichen Nationen versuchten sich im Tennis und im Handball, in Karate und Judo. Der TuS Traunreut hatte dafür Trainer und Verantwortliche abgestellt. Vertreten waren auch das BRK und die Freiwillige Feuerwehr Traunreut mit ihren Einsatzfahrzeugen. Hier konnten sich die Teilnehmer von den BRK-Damen beispielsweise einen professionellen Verband anlegen lassen oder das Feuerwehrauto von innen inspizieren. Bestens gesorgt war auch für das leibliche Wohl.

Ziel der Veranstaltung war es, einheimische Kinder und Jugendliche sowie Flüchtlinge und Menschen mit Behinderungen gemeinsam für den Sport zu begeistern. »Mit 80 Teilnehmern aus 15 Nationen war die Veranstaltung ein voller Erfolg«, resümierte Germain Bennet von der Jonathan-Jugendhilfe. Wegen des Ramadan habe man eigentlich weniger Teilnehmer erwartet, sagte Bennet dem Traunsteiner Tagblatt. »Es sind mehr gekommen, als vermutet«, freute er sich. ga