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BSH eröffnete eigenen Energieweg

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BSH-Werksleiter Günter Striegel (links) und Landrat Siegfried Walch enthüllten eine der zwölf Stationen des Energieweges auf dem Gelände von BSH in Traunreut. (Foto: Mix)

Traunreut – Energie-Effizienz und Ressourceneinsparung haben eine lange Tradition bei BSH. Bereits seit den 1990er Jahren wird kontinuierlich an der Reduzierung des Energieeinsatzes und Ressourcenverbrauchs gearbeitet. In enger Zusammenarbeit mit einem P-Seminar des Trostberger Hertzhaimer-Gymnasiums entstand nun innerhalb des Werks der »Energieweg Traunreut«. An zwölf Stationen wird gezeigt, wo und in welchem Umfang Energie eingespart wird. Nun wurde der Weg im Beisein von Landrat Siegfried Walch offiziell eröffnet.


Stefan Schirm, Leiter der Abteilung Umwelt und Arbeitssicherheit, war der Ansprechpartner der Schüler und stellte das Projekt auch bei der Eröffnung des Energiewegs vor. »Wir übernehmen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und wollen auch unsere Kunden sensibilisieren, Energie zu sparen.« Bereits im Frühjahr 2009 begannen bei BSH diverse Aktivitäten unter dem Dach der »Energie-Effizienz-Initiative« mit dem klaren Ziel, bis 2015 den Energieverbrauch bezogen auf die produzierte Menge von Geräten um 25 Prozent zu reduzieren. In diesem Zeitraum konnten insgesamt mehr als 21 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart werden. Dies entspreche dem jährlichen Verbrauch an elektrischer Energie einer Gemeinde mit circa 5000 Privat-Haushalten.

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Eine kleine Auswahl von Beispielen, wo und wie im Werk gespart werden kann, wurde im Energieweg zusammengefasst. An den zwölf Stationen befindet sich jeweils eine Schautafel mit genauen Fakten, wie die betreffende Maschine oder Anlage an dieser Stelle arbeitet und wie weit in den vergangenen Jahren der Energieverbrauch gesenkt werden konnte.

Stellvertretend für alle Stationen enthüllten Standortleiter Günter Striegel und Landrat Siegfried Walch die Tafel zur Waschanlage im BSH-Werk. Die neue Bandwaschanlage mit integrierter Trocknung wurde im Jahr 2012 in Betrieb genommen. Seitdem reinigt sie bei stark gesenkter Wasch- und Trocknungstemperatur jährlich circa fünf Millionen im Werk hergestellte Teile. »Wir sind sehr stolz auf diesen Weg und können damit bildhaft die Energieeinsparungen deutlich machen«, freute sich Günter Striegel.

Für Landrat Walch waren an dem über knapp zwei Jahre laufenden Projekt »zwei entscheidende Player unserer Region« beteiligt. Zum einen BSH als Vorzeigeunternehmen, das innovative Produkte »made im Chiemgau« herstellt, zum anderen mit dem Gymnasium »eine der wertvollsten Bildungseinrichtungen in unserem Landkreis«. mix