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Brücke zwischen Mangel und Überfluss

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Traunstein. Die Traunsteiner Tafel geht mit einer unveränderten Führungsmannschaft in die kommenden Jahre. Bei der Mitgliederversammlung im Pfarrheim St. Oswald wurden die Mitglieder des Vereinsvorstandes im Amt bestätigt. Erste Vorsitzende bleibt Silke Huber, als Zweite Vorsitzende wurde Waltraud Wiesholer-Niederlöhner ebenso einstimmig wiedergewählt. Mit einstimmigem Ergebnis wurden auch Jens Diedrich als Kassier und Schriftführerin Sabine Fischer für die nächsten vier Jahre im Ehrenamt bestätigt. Als sogenannte geborene Mitglieder sind Oberbürgermeister Manfred Kösterke als Vertreter der Stadt Traunstein, Dekan Georg Lindl von der Stadtkirche Traunstein, Pfarrer Barthel Pichlmeier als Beauftragter des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde, Dietlind Bischoff als Vertreterin der ehrenamtlichen Helfer sowie Robert Münderlein als Vertreter des Diakonischen Werkes Traunstein auch künftig weitere Vorstandsmitglieder der seit 1996 bestehenden Traunsteiner Tafel.


Oberbürgermeister Kösterke sagte, es sei bedauerlich, dass es nach wie vor eine Notwendigkeit für die Traunsteiner Tafel gebe. »Aber ich bin hoch erfreut, dass es so ein großes ehrenamtliches Engagement gibt, in dem sich Woche für Woche Bürger für die Verteilung zur Verfügung stellen.« Sie würden mithelfen, dass die Tafelberechtigten gut versorgt werden können. Er lobte die Spendenbereitschaft der Bürger sowie der gewerblichen Wirtschaft und bedankte sich für die Unterstützung.

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Die Traunsteiner Tafel ist eine Lebensmittelbörse. Ziel ist es, Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, aber qualitativ einwandfrei sind, an Menschen in Not zu verteilen. Diese Lebensmittel werden von Bäckereien, Metzgereien und Supermärkten an die Tafel gespendet.

Derzeit unterstützt die Traunsteiner Tafel mit ihren etwa 40 ehrenamtlichen Helfern pro Woche fast 300 Personen. Sie finanziert ihre Arbeit ausschließlich über Spenden. awi