weather-image
10°

Breitbandausbau: »Komische Werkerei«

0.0
0.0

Grabenstätt. Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer mokierte sich bei der jüngsten Sitzung des Grabenstätter Gemeinderats über den sehr langsam vorangehenden Breitbandausbau in Erlstätt und sprach von einer »komischen Werkerei«. Zuletzt seien auch erhebliche Probleme mit der Telefonverbindung aufgetreten. Auch Bürgermeister Georg Schützinger zeigte sich von den bescheidenen Baufortschritten wenig erfreut und hoffte darauf, dass »wenigstens noch die wesentlichen Sachen zugemacht werden«. Die Arbeiten nördlich des Gasthofs Fliegl könnten womöglich erst im Frühjahr beendet werden. Die Gemeinde habe der Telekom den Auftrag erteilt, erläuterte Geschäftsführer Andreas Lindlacher. Von der Telekom sei er dann an die ausführende Firma weitergeleitet worden, »darauf hatten wir gar keinen Einfluss«.


Um den Bedarf an Betreuungsplätzen besser ermitteln zu können, hat die Gemeinde 287 Erziehungsberechtigten Briefe mit Fragebögen zukommen lassen. Inzwischen seien rund 50 Prozent beantwortet zurückgekommen, so Schützinger. »Wir sind froh über jeden ausgefüllten Fragebogen, den wir noch kriegen«, appellierte das Gemeindeoberhaupt. Nach der Auswertung im Januar stehe dann fest, ob vonseiten der Gemeinde weitere Schritte notwendig seien.

Anzeige

Das Kirchenuhrwerk der Erlstätter Pfarrkirche St. Peter und Paul im Thale gehört ausgetauscht, wie Bürgermeister Georg Schützinger bei der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte. Da sich die dafür anfallenden Kosten auf 5000 bis 6000 Euro belaufen, hat die zuständige katholische Kirchenstiftung Erlstätt um einen gemeindlichen Zuschuss gebeten. Der Gemeinderat sprach sich nun einstimmig für den Vorschlag der Kämmerei aus, 2000 Euro der Gesamtkosten zu übernehmen. Bereits im Vorjahr hatte die Gemeinde 2500 Euro der insgesamt 9000 Euro teuren Reparaturarbeiten an der Kirchenuhr übernommen.

Seit vielen Jahren gibt es für den Erholungsort Grabenstätt eine Verordnung über den Sonn- und Feiertagsverkauf. Demnach ist dieser von April bis September für Kur- und Erholungsort typische Warensegmente zulässig. Die geltende Verordnung musste der Gemeinderat nun für 2013 neu erlassen. Das Gremium tat dies einvernehmlich. Die Geschäfte dürfen somit auch nächstes Jahr wieder beim Maimarkt am 5. Mai und beim Herbstmarkt am 8. September für fünf Stunden öffnen. mmü

Mehr aus der Stadt Traunstein