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Brauchtum und Tradition stehen im Vordergrund

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Eine Marketenderin marschierte gestern ebenfalls mit.
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Dieses Ochsenfuhrwerk zog die Blicke der Zuschauer beim Festzug auf sich.
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Auch die Hammerer Dirndln reihten sich beim Festzug ein.
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Musikalisch war beim Festabend der Hammerer Trachtler einiges geboten. (Fotos: Krammer)
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Mehr als 1000 Teilnehmer aus Hammer und den umliegenden Dörfern zogen gestern durch den kleinen Ort. Sie wurden dabei von vier Musikkapellen und vielen Festwägen begleitet.
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Die Musikkapelle Neukirchen – seit 50 Jahren Vereinsmusik der Hammerer – durfte beim Festzug nicht fehlen.

Siegsdorf. Bei herrlichem Sommerwetter haben die Mitglieder des GTEV »Sulzberger« Hammer ihr Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen gefeiert – und das über mehrere Tage. Höhepunkt war das Jubiläumsfest am gestrigen Sonntag. Mehr als 1000 Teilnehmer aus Hammer und den umliegenden Orten zogen durch den kleinen Ort. Sie wurden dabei von vier Musikkapellen und vielen Festwägen begleitet.


Beim Festgottesdienst im schattigen Kurpark, der von Pfarrer Thomas von Rechberg und Diakon Horst Seipl im festlich zum Altar umfunktionierten Musikpavillon zelebriert wurde, freute sich der Schirmherr des Festes, Bürgermeister Thomas Kamm, über den guten Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft Hammer, der sich bei den Festvorbereitungen wieder besonders deutlich gezeigt hatte. Er war sich mit Gauvorstand Peter Eicher und Pfarrer Rechberg einig: »Die ,Sulzberger' haben Brauchtum und Tradition in ihren Jahresablauf eingebunden und der Jugend die Liebe zur Heimat und die Werte einer funktionierenden Dorfgemeinschaft weiter gegeben.«

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Bei schmissiger Musik der Festkapelle aus Neukirchen und einigen Ehrentänzen ließen die Hammerer ihr Jubiläumsfest zusammen mit den Gästen gemütlich ausklingen.

Zum Auftakt ihres Jubiläumsfestes hatten die Trachtler bereits zu einer Dankandacht in die Kirche St. Rupertus in Hammer eingeladen. Diakon Horst Seipl dankte dabei den Verantwortlichen für 50 Jahre gemeinsames Wirken für Heimat und Dorfgemeinschaft. Er erinnerte daran, dass die Liebe Gottes erst durch das Wirken der Menschen sichtbar wird. Eine junge Hammerer Geigenmusi und der Hammerer Dreigesang sowie die Fahnen der Orts- und Patenvereine boten den würdigen Rahmen für die Andacht in der festlich geschmückten Pfarrkirche.

Unter der Leitung von Bernhard Kübler durften die vielen Besucher im Festzelt dann einen lebendigen, von der aktiven Vereinsarbeit geprägten Festabend erleben. Die Musikkapelle Neukirchen – seit 50 Jahren Vereinsmusik der Hammerer –, die Hammerer Geigenmusi und die Hammerer Sänger sowie Gstanzlsänger Andreas Heindl und Ansager Bernhard Kübler stellten die ideale Verbindung zu den Auftritten der Trachtenjugend, der Aktiven Buam und Dirndln, der Wolfsberger Goaßlschnalzer, sowie der Nachbarvereine und des Patenvereins Heutau dar.

Ein besonderes Schmankerl war das Geburtstagslied der Trachtenkinder für den Verein, das besonders die langjährigen und verdienten Mitglieder gefreut haben wird, die im Lauf des Abends zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. FK