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Brand im Sägewerk erfolgreich bekämpft

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Vordringlichste Arbeit bei der Gemeinschaftsübung am Menken-Sägewerk war die Personenrettung durch die Atemschutzträger der beiden beteiligten Feuerwehren aus Reit im Winkl und Kössen. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – »Brand im Sägewerk, ausgebrochen vermutlich im Sägegatter – mehrere Personen im Gebäude – starke Rauchentwicklung«: So lautete die Meldung bei einer Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren von Reit im Winkl und Kössen. Sie bewiesen dabei erneut ihre ausgezeichnete Zusammenarbeit und auch die mit der ebenfalls beteiligten Rettungswache Reit im Winkl im Roten Kreuz.


Schon während der Fahrt zum Übungsobjekt Menken-Säge rüsteten sich die Atemschutzträger der beiden Feuerwehren entsprechend aus, um möglichst schnell mit der Personenrettung beginnen zu können. Tatsächlich galt es dort, sechs Verletzte aus dem brennenden Gebäude zu bergen, täuschend echt hergerichtet vom Schminktrupp des Roten Kreuzes. Der mit zwei Fahrzeugen angerückte Rettungsdienst übernahm die Opfer zur weiteren Versorgung, wobei sich die jungen »Rettungsmäuse« bereits bestens bewährten.

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Ebenso gut klappte die Brandbekämpfung mit zwei Einsatzgebieten, je eines aufgebaut von den Feuerwehren Reit im Winkl und Kössen. Als Wasserentnahmestelle bot sich die nahegelegene Schwarzlofer an.

Bei der Schlussbesprechung am Feuerwehrgerätehaus sprach Reit im Winkls Kommandant Günther Braun von einem sehr guten Verlauf der Übung mit insgesamt 70 Teilnehmern und zehn Fahrzeugen. Auch lobte er die umsichtige Arbeit von Einsatzleiter Markus Schmuck.

Ein besonderes Merkmal der erfolgreich verlaufenen Übung sei es gewesen, dass die »Verletzten so zügig aus dem Brandobjekt herausgebracht worden seien«, sagte Kreisbrandmeister Tom Mayr, der die Gemeinschaftsübung beobachtet hatte. Er bescheinigte allen Beteiligten eine ruhige und saubere Arbeit.

Zweiter Bürgermeister Andreas Heigenhauser bedankte sich bei allen Kräften für ihren beispielhaften Einsatz und freute sich besonders über die engagierte Beteiligung der Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Ebenso lobte er das stets gute Miteinander der beiden Feuerwehren diesseits und jenseits der Landesgrenze. Im Namen der Gemeinde lud er alle zu einer abschließenden Brotzeit in der Gerätehalle des Feuerwehrhauses ein. sh

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