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Bohrungen werden etwa drei Monate dauern

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Die Vorbereitungsarbeiten für die Bohrung am Wendelbergtunnel haben begonnen. (Foto: Bauregger)

Schneizlreuth – Im Ortsteil Ristfeucht haben die Bauarbeiten für einen Rettungsstollen am 487 Meter langen Wendelbergtunnel begonnen.


Wie Sebald König, Leiter des Straßenbauamts Traunstein, bei einem Pressetermin erläuterte, wird dieser Rettungsstollen, der parallel zum eigentlichen Tunnel auf der Bundesstraße 21 etwa 290 Meter weit in den Fels getrieben wird, aus Sicherheitsgründen notwendig. In Zukunft müssen nämlich alle über 400 Meter langen Tunnel mit einem solchen Rettungsstollen ausgestattet werden. Bereits beim Bau des Wendelbergtunnels wurde laut König dafür, etwa in der Mitte des Bauwerkes, vorsorglich ein 16 Meter langer Anfangsstollen betoniert. An dieses Anfangsstück wird der Rettungsstollen nun anschließen.

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Die Bohrarbeiten sollen im Januar beginnen und etwa drei Monate dauern. Fertig sind hingegen die Bauarbeiten für einen Steinschlagzaun unterhalb des Weinkasers an der Bundesstraße 305 zwischen den Weißbachbrücken am Eingang der Weißbachschlucht und dem Lagerplatz des Straßenbauamts. Die Sicherungsmaßnahmen, die hier auf einer Länge von 145 Metern durchgeführt wurden, kosteten 180 000 Euro.

2017 wird nun mit den Erhebungen und Planungen zum Schutz vor Georisiken im Bereich des kompletten Weinkasers begonnen. Eine weitere Planung wird sich mit der Situation an der jetzigen Spange oberhalb des Weinkasers befassen. Dort soll laut König ein großer Kreisverkehr die B 305, und die Staatsstraße 2101 Richtung Antoniberg/Thumsee ineinander überführen. Die Bauarbeiten für eine Umfahrung an der zu erneuernden Lettenbachklausbrücke auf der B 305 in der Nähe des Gletschergartens in Weißbach werden laut König in Kürze eingestellt und im Frühjahr weitergeführt, sodass auch dort die Ampelregelung in den Wintermonaten entfallen kann. wb