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»Bösartige« Apps

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Traunstein. Immer mehr Menschen aller Altersgruppen sind in Besitz eines sogenannten Smartphones und ein Internetzugang, der immer und überall vorhanden ist, gehört mittlerweile zum Standard.


Dies bringt aber auch Gefahren mit sich, denen sich die Benutzer von Smartphones oft nicht bewusst sind. »Vorsicht ist besonders geboten bei Android-Apps«, erklärt Kriminalhauptkommissar Christian Weiß, Leiter der Arbeitsgruppe Cybercrime bei der Traunsteiner Kripo.

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Im Internet werden Millionen von Applikationen (kurz Apps) für mobile Endgeräte zum Download angeboten. Ein Teil dieser Angebote ist sogar kostenlos. »Aber Vorsicht, bösartige Apps können anstelle legitimer Anwendungen Rechte zum Mitlesen des Datenverkehrs einfordern, ohne dass der Nutzer diesen Betrug bemerkt«, so Internet-Experte Christian Weiß. Schätzungen zu Folge seien derzeit 10 000 dieser Applikationen betroffen.

Um ein »Infektionsrisiko« mit bösartigen Apps möglichst gering zu halten, sollten die Anwender nur Applikationen aus vertrauenswürdigen Quellen bzw. App-Stores installieren. Die eingeforderten Rechte bei der Installation einer App sollten dann vor Inbetriebnahme genau geprüft werden. »Ferner sollte auch auf dem Smartphone eine Sicherheitssoftware installiert sein«, rät Kriminalhauptkommissar Weiß. apo