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Blitzermarathon: 51 waren zu schnell

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1100 Fahrzeuge wurden im Rahmen des bundesweiten Blitzermarathons im Landkreis Traunstein kontrolliert. 53 Fahrzeuglenker hielten sich dabei nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit. 41 von ihnen bekamen Verwarnungen, zwölf Autofahrer müssen mit einer Anzeige rechnen. Der Schnellste war mit 139 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs. Das gab das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bekannt.


Die Polizei zog eine positive Bilanz der Aktion. Die meisten Verkehrsteilnehmer hielten sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen und standen der Aktion durchaus positiv gegenüber, teilte die Polizei mit. Einige Ausreißer musste sie aber dennoch feststellen. Diese Raser müssen nun mit empfindlichen Geldbußen und Fahrverboten rechnen, hieß es in der Pressemitteilung weiter.

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Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zog ein positives Fazit. »Schon jetzt zeichnet sich ab, dass unser erster Bayerischer Blitzmarathon ein voller Erfolg wird.« Mit 1,6 Prozent liege die Beanstandungsquote deutlich unter dem Durchschnitt normaler Geschwindigkeitskontrollen von rund drei Prozent. »Damit sind wir unserem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, dass auf Bayerns Straßen langsamer und damit sicherer gefahren wird.«

Auch die Polizei Traunstein führte am Donnerstag Lasermessungen an verschiedenen Orten in ihrem Dienstbereich durch. In Bergen und Siegsdorf nahmen die Beamten Fahrzeuge mit der Laserpistole ins Visier. Die Mehrheit der Autofahrer hielt sich dabei an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen. Lediglich zwei Autofahrer fielen wegen überhöhter Geschwindigkeit auf. Diese müssen mit einem Verwarnungsgeld beziehungsweise einem Bußgeld rechnen.

Neben der bundesweit abgehaltenen 24-Stunden-Aktion läuft in Bayern die Aktion mit Schwerpunkt »Geschwindigkeitsüberwachung auf Landstraßen« weiter. Im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 »Bayern mobil – sicher ans Ziel« wird in den neun Landkreisen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd noch bis zum kommenden Donnerstag gemessen. Neben den bekannten Messstellen muss aber auch mit Kontrollstellen gerechnet werden, die sich nicht auf der Liste befinden.