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Neuwahlen bei der Hauptversammlung – 28 Imker betreuen 178 Bienenvölker

Bienenzüchter weiter mit Konrad Öllerer

Petting. Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Bienenzuchtvereins Petting, bei der es Neuwahlen, Ehrungen und eine Fortbildung gab. Einstimmig wiedergewählt wurden Vorstand Konrad Öllerer, stellvertretender Vorstand Clemens Schnappinger, Schriftführerin Rosmarie Aicher und Kassierin Helene Schönsmaul-Feil. Zu Beisitzern wurden wieder gewählt: Gerhard Danzl, Albert Schwangler und Franz Fallwickl. Neu hinzugekommen ist Resi Sappel.


Für die Verdienste um die Bienenzucht wurden Konrad und Stefan Öllerer mit Urkunden und Silbernen Ehrennadeln vom Verband Bayerischer Bienenzüchter von Franz Vollmaier geehrt. Bürgermeister Karl Lanzinger lobte die Vorstandschaft für die geleistete Arbeit. Er hob die gute Honigqualität in der Region hervor und wünschte ein gutes Honigjahr mit gesunden Bienenvölkern. Erfreut zeigte sich Vorstand Konrad Öllerer über den Besuch vieler Imker aus den Nachbarvereinen. Gesundheitswart Johann Koch wies daraufhin, dass der Futtervorrat der Bienen kontrolliert werden müsse. Bei Völkerverlust sollte nur im Landkreis neu eingekauft werden.

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Stellvertretend für Helene Schönsmaul-Feil gab Clemens Schnappinger den Kassenbericht und nannte 28 aktive Imker mit 178 Bienenvölkern. Das Durchschnittsalter der Pettinger Imker sei mit 57 Jahren recht gut dank einiger Jungimker. Dem Bericht von Schriftführerin Rosmarie Aicher war zu entnehmen, dass der monatliche Imkerstammtisch am Lehrbienenstand recht gut besucht war. Für die Bewirtung wurde Clemens Schnappinger mit Frau gedankt. Beim Gartenfest in Ringham war der Besuch nicht zufriedenstellend.

Die Bayerische Honigkönigin war auf der Truna in Traunstein zu Gast, der Kreisverband präsentierte sich. Die »Mäusegruppe« des Kindergartens besuchte Imker Stefan Öllerer und 21 Kinder nahmen am Ferienprogramm des Bienenzuchtvereins teil. Versammlungen auswärtiger Vereine wurden besucht und der Traunsteiner Tafel wurde ein Karton mit Honig gespendet.

Vorausschauend wies Aicher auf den Ausflug am 15. Juni hin. Erstes Ziel ist der Wildfreizeitpark Oberreith mit Falkenschau. In Kleinhöhenrain beim Gasthaus zur schönen Aussicht steht das Bienenfest, der Bienenlehrpfad oder Pfad der Sinne auf dem Programm. Der Vorstand kündigte das TSV-Fest in Petting am 27. Juli und den Verbandstag in Inzell am 21. September an. Er empfahl, Bienenweiden zu schaffen und informierte, dass sich seine gepflanzten Akazien bewährten.

Sehr interessant waren die Informationen des Verbandsvorsitzenden Franz Vollmaier über »Auswinterung und erste Arbeiten im Frühjahr«. Zu erwarten sei ein früher Brutbeginn, sagte er. Josefiblumen seien das erste Trachtangebot und die Weidenpollen besonders wertvoll für die Bienen. Vollmaier empfahl unter anderem die Fluglochbeobachtung, der Ausgleich der Volksstärken und die Bildung von Jungvölkern. Dagegen kritisierte Vollmaier das frühe Mähen des blühenden Löwenzahns. Dabei wäre er für die Bienen so wichtig. Abschließend warb er interessierte Neumitglieder zum »Imkern auf Probe«.

Martin Lenz wies auf die Unterschriftenaktion gegen die Grüne Gentechnik hin. Der Protest richtet sich gegen das Abstimmungsverhalten von CSU/CDU und SPD zur Zulassung von Genmais in Deutschland und der EU. Es solle zurückgenommen und der Anbau verboten werden. ai