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»Bgm.-Sepp-Daxenberger-Platz« wird benannt

Waging am See. Dass der Name Sepp Daxenberger im Waginger Ortsbild verewigt werden sollte, darüber herrschte in Waging schon wenige Wochen nach seinem Tod im Jahr 2010 allenthalben Einigkeit. Letztlich dauerte es dann doch zweieinhalb Jahre, bis der Gemeinderat formell beschlossen hat, den Platz vor der Tourist-Information nach dem verstorbenen Bürgermeister und Landtagsabgeordneten der Grünen zu benennen. Am Samstag wird nun in einer kleinen Feier um 10 Uhr das Schild mit der Aufschrift »Bgm.-Sepp-Daxenberger-Platz« enthüllt.

Anton Fischbacher hatte im September 2010 den Antrag in den Gemeinderat eingebracht, die Wilhelm-Scharnow-Straße nach Daxenberger umzubenennen. Die Anlieger seien einverstanden. Wenig später kam ein Antrag von Wolfgang Fleischer, dem Inhaber der damals noch an der Bahnhofstraße angesiedelten Kunstgalerie. Er wollte die Bahnhofstraße im Rahmen der Städtebauförderung zu einer Josef-Daxenberger-Allee umgestaltet wissen.

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Dritter Bürgermeister Christian Reiter schlug vor, den Platz vor der Tourist-Information nach Daxenberger zu benennen, weil er die Gestaltung des Platzes wesentlich geprägt und den Bauernmarkt maßgeblich mit angeregt habe. Nach längerer Diskussion stellte der Gemeinderat den Tagesordnungspunkt zurück – im Endeffekt für zweieinhalb Jahre.

Erst im März war der Punkt wieder Thema zusammen mit Neubenennungen für die beiden weiteren verdienten Bürgermeister Sebastian Schuhbeck und Alois Heigermoser. Der »Daxenberger-Platz« musste aber noch erweitert, umgestaltet und mit Elektro-Tankstellen ausgestattet werden – eine Erinnerung an das ständige Bemühen Daxenbergers um mehr Ökologie. Zudem habe er auch den Tourismus sehr gefördert. he