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Bewegungsgeräte endlich einsatzbereit

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Erika Ungar (links) und Hilde Dierl waren die Ersten, die sich an die neuen Bewegungsgeräte herantrauten und gleich sportlich loslegten. (Foto: Artes)

Traunstein. Endlich einsatzbereit sind die Bewegungsgeräte für Senioren am Wochinger Spitz. Eine Einführung dazu gab jetzt ein Vertreter des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) Kreis Traunstein vor rund 30 interessierten Senioren.


Ingrid Bödeker vom Seniorenbeirat Traunstein meinte vor der offiziellen Einführung, dass alle »sehr froh« seien, »dass es endlich geklappt hat und die Benutzung nun möglich ist«. Auch die vom Seniorenbeirat lang gewünschte Boccia-Bahn wird in naher Zukunft gebaut. Zudem werden auf der Wiese neben den Bewegungsgeräten demnächst ein Tisch und eine Bank aufgestellt, sodass man sich dort auch gemütlich zusammensetzen kann und eine Art »Mehrgenerationenplatz« entsteht.

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Kurt Bauer vom BLSV-Kreis Traunstein erklärte den Senioren die Geräte. Sicher eine gute Idee, zumal zwar an den Geräten Hinweistafeln zur Benutzung angebracht sind, diese aber sehr klein geschrieben und somit nur schwer lesbar sind, was auch Siegfried Blach vom Seniorenbeirat sehr schade findet.

Zur Verfügung stehen ein Bein-, ein Rücken- und ein Ganzkörpertrainer, an denen nun individuelle Übungen von Jung und Alt ausgeführt werden können. »Einfach in den Körper horchen, was das Gerät mit mir macht«, empfahl Kurt Bauer den Senioren. Wichtig bei den Übungen seien zudem Konzentration und Körperspannung. Besonders amüsant fanden die Anwesenden seinen Tipp »Pobacken zamzwicken«.

Insgesamt war bei der Einführung ein positives Echo der Senioren zu vernehmen, was die neuen Geräte betrifft. »Ich finde es sehr gut, dass die Geräte nun endlich benutzt werden können«, meinte Rentnerin Erika Ungar. Sie selbst wohnt ganz in der Nähe des Wochinger Spitz und kann sich gut vorstellen, die Geräte öfters zu nutzen. »Ich gehe auch gerne walken und auf dem Rückweg schau' ich dann sicher hier vorbei«, meinte sie. Noch ein wenig skeptischer war hingegen Hilde Dierl, die sich das Ganze erst einmal anschauen wollte, aber die Geräte trotzdem gleich ausprobierte. »Schaden tut's sicher nicht«, meinte sie auf die Nachfrage unserer Zeitung, ob sie die Geräte nun regelmäßig verwenden wird. jar