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Betrunkener nach Verkehrsunfallflucht gefasst

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Foto: dpa/Symbolbild

Traunreut. Am 28.09.2018 gegen 21:35 Uhr befuhr ein 61 jähriger Traunreuter mit seinem Pkw, Opel, die Staasstraße 2104 und wollte nach links in die Trostberger Straße einbiegen.

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Gleichzeitig kam aus der Trostberger Straße ein 51 jähriger aus dem Landkreis Traunstein mit seinem Pkw Opel entgegen, der wiederum nach rechts in die Staatsstraße einbiegen wollte. Beim Abbiegevorgang touchierte der Herr aus dem Landkreis Traunstein den Traunreuter mit dem vorderen linken Fahrzeugeck an der hinteren rechten Fahrzeugseite und verursachte dadurch schweren Sachschaden. Nach dem Zusammenstoß gab der 51 Jährige Gas und versuchte sich vom Unfallort zu entfernen. Der Traunreuter erkannte dies sofort und nahm die Verfolgung des Flüchtigen auf. Er konnte ihn dann in Frühling anhalten und zur Rede stellen. Dabei fiel auf, dass der Flüchtige stark alkoholisiert war. Während der Anfahrt der Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Trostberg konnte der Betrunkene erneut unbemerkt zu Fuß flüchten. Im Rahmen der sofortigen polizeilichen Fahndung konnte er in Traunreut angetroffen und festgenommen werden. Den entscheidenden Hinweis lieferte der Geschädigte, der den Flüchtigen auf dem Nachhauseweg in der Nähe eines Traunreuter Möbelhauses sitzen sah. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung versuchte der Beschuldigten erneut zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten eingeholt und festgehalten werden. Anschließend klickten erstmal die Handschellen. Der Flüchtige zeigte sich geständig und wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus Trostberg verbracht. Die Beamten staunten nicht schlecht nachdem ein freiwilliger Alkoholtest deutlich über zwei Promille ergab. Der Sachschaden am Pkw des Geschädigten beträgt ca. 5000 Euro. Am Pkw des Verursachers entstand ein Sachschaden von ca. 1500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, was einen längeren Führerscheinentzug und eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen dürfte.

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