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Betrug beim Autokauf

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Inzell – Ein vermeintlich lukratives Geschäft hat einen Inzeller auf eine Betrügerin hereinfallen lassen. Der 32-Jährige hatte auf einer Internetplattform ein günstiges Auto gefunden, das angeblich in Regensburg stehen sollte. Angeboten wurde der Wagen für 2500 Euro durch eine Frau in Schweden.


Die Anbieterin verlangte vom Inzeller, dass er nachweisen soll, ob er überhaupt über 2500 Euro verfügen könne, sonst würde sie nicht extra für die Fahrzeugübergabe von Schweden nach Regensburg kommen. Eine Bankbürgschaft wollte sie nicht akzeptieren, sondern nannte einen Transferdienst. Der junge Mann hatte das Auto zwar bis dahin nur auf Fotos im Internet gesehen. Wegen des vermeintlich guten Geschäftes gehorchte er aber, zahlte das Geld auf ein Konto des genannten Transferdienstes ein und schickte der Frau dann ein Foto vom Einzahlungsbeleg. Die Codenummer verdeckte er dabei zwar mit seinem Daumen. Einlieferungsnummer und Kassenkennzahl blieben aber sichtbar.

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Gleich darauf waren die 2500 Euro auch schon durch Unbekannte abgehoben worden, das Fahrzeuginserat gelöscht und die schwedische Telefonnummer nicht mehr erreichbar. Das Geld war weg. »Dramatisch für den jungen Mann, denn er hatte sein gesamtes Vermögen investiert. Für den Rest des Monats bleiben ihm nur 20 Euro«, so die Traunsteiner Polizei in ihrer Mitteilung vom Wochenende.

Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass es das angebotene Fahrzeug in Wahrheit gar nicht gegeben hat und warnen vor derartigen Betrügereien beim Autokauf. fb