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Besucherrekord beim Trecker-Treck

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Pittenhart. (hp) Nicht nur einen Besucherrekord,  sondern auch einen Starterrekord konnte die Ortsgruppe Pittenhart im Bayerischen Bauernverband (BBV) beim  Trecker-Treck am vergangenen Sonntag verbuchen.  Mit Kindern, Helfern und Startern werden es wohl knapp 4000 Leute gewesen sein, mutmaßte Kassier Christian Pis. Auch Ortsobmann Josef Huber war überwältigt vom großen Ansturm.


Die Veranstaltung  ist mittlerweile in weitem Umkreis bekannt, Trecker-Piloten  aus Inzell,  Wallersdorf, Reisbach, Rottersdorf und sogar aus Neukirchen  in Österreich waren vertreten.  Es war ein ständiges Kommen und Gehen, viele hielten aber auch den ganzen Tag an der Strecke durch.

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Die 100 Starter sorgten für Spannung, weil sie mit ihrem Schlepper um jeden Zentimeter gegen den Bremsschlitten kämpften. Die Fahrer der  kleineren Traktoren boten dabei waghalsige Manöver. 28 Mal wurde ein Full Pull erreicht, der schnellste war Markus Weiß, der die 100-Meter-Strecke in 14 Sekunden schaffte.

Besonders zu kämpfen hatten die „ganz Großen“ in der Klasse über 10 000 Kilo. So mancher grub sich, in der Hoffnung noch ein paar Zentimeter herausschinden zu können, mit den Hinterreifen tief in die Erde. Für die Zuschauer schön anzuschauen, aber für die darauf folgenden Starter nicht gerade von Vorteil, weil sie die weiche Stelle nun überwinden mussten.

Kurz vor der Full Pull Marke war solch ein Hindernis entstanden, und die Zuschauer hatten den Jubelruf  schon auf den Lippen, als die Hupe des Bremsschlittens wieder einmal das Aus verkündete. Kein einziger dieser Klasse erreichte den Full Pull. Dies war natürlich ein gefundenes Fressen für Stadionsprecher Alfred Schöberl, der immer wieder mit flotten Sprüchen anspornte und die Gäste aufs Beste unterhielt.

Seit elf Jahren ist auch Markus Weiß mit seinem selbstgebauten Reiwa-Track dabei. Seine Fahrt gilt immer als der krönende Abschluss der Veranstaltung.  In der offenen Klasse startete  auch Georg Daxenberger mit seinem Funmaker.  Alle beide schafften im ersten Durchgang den Full Pull, beim zweiten Mal setzte sich Markus Weiß als Sieger durch.

Die 100 Starter zogen insgesamt  etwa 500 Tonnen über die Piste. Um die Wartezeiten durch die  Streckenpflege zu verkürzen, startete man auf zwei Bahnen, was sich bestens bewährte. Zwei junge Frauen, Elisabeth Hinterberger und Gabi Berschl,  trauten sich in die Männerdomäne der Schlepper-Piloten und standen denen in ihrer Leistung nicht nach. 

Es brauchte eine große Zahl an  Ehrenamtlichen, um diese Großveranstaltung zu bewältigen. Die Martin Niedermaier brachte die Piste immer wieder auf Vordermann gebracht, ein BayWa-Team beförderte die Bremsschlitten wieder zurück. Doch nicht nur auf der Piste gab es alle Hände voll zu tun,  die Gäste wollten auch gut verpflegt sein. An Ständen an der Piste und Mehrzweckhalle gab es Getränke und Gegrilltes und als kulinarische  Köstlichkeiten selbstgebackene Kuchen und die mittlerweile legendären „Auszognen“ der Bäuerinnen.