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Beste Stimmung beim Hangarfest in Unterwössen

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Zunächst wurde im Freien gefeiert, später verlagerte sich das Hangarfest in die Halle. (Foto: Flug)

Unterwössen – Beste Unterhaltung bot das Hangarfest am Flugplatz in Unterwössen. Die Musikkapelle Wössen spielte bei strahlendem Sonnenschein ein zünftiges Standkonzert. Dirigent Martin Nieß wählte ein buntes Programm, Franz Glanz moderierte und informierte. Doch nicht nur das musikalische Programm war bunt, auch das Angebot beim Hangarfest sorgte für viel Abwechslung.


Aus dem ganzen Achental waren die Gäste gekommen, Piloten und Freunde der Deutschen Alpensegelflugschule Unterwössen (DASSU) und des Alpenflugzentrums reisten von weit her mit ihren Maschinen an. Dieses »Fly in« von über 50 Flugzeugen, teils historischen Modellen, machte im Tal schon im Vorfeld aufmerksam. Für das Fest bildeten die geparkten Maschinen eine gelungene Kulisse.

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Dicht an dicht saßen die Gäste im Sonnenschein vor der Halle oder darin im Schatten. Als wenn es auf einem Flugplatz nicht genug zu sehen gäbe, hatten die Organisatoren für die vielen Kinder eine Hüpfburg aufgestellt.

Immer wieder lockerten Einlagen das Programm auf. Zwei Gleitschirmflieger landeten zum Greifen nah vor den Augen der Gäste. Wer wollte, konnte sich beim Flugzeug-Pulling messen. Es galt, mit Muskelkraft eine Motormaschine der DASSU eine vorgegebene Strecke möglichst schnell zu ziehen. Der minderjährige Julian Stein gewann zur Freude seines Vaters Max den Bierpreis beim Maßkrugschubsen nach spannendem Stechen.

Ab dem frühen Abend sorgte das Reitertal Quintett für beste Stimmung in der Halle. Hoch her ging es dort zu fetziger Stimmungsmusik. Junge Leute tanzten fleißig auf der Tanzfläche und den Bänken. Das begeisterte Publikum wollte das Quintett nicht gehen lassen. Zu einer allerletzten Zugabe überredete Fernsehstar Stefanie Hertel dann die Musikanten. Sie hatte sich mit ein paar Freundinnen unter die Tanzenden gemischt.

Während in der Halle die letzten Töne verklangen, hatte DJ Nobody in der Bar nebenan seinem Publikum eingeheizt. Dort sammelten sich schließlich die Gäste aus der Halle, vom nahen Lagerfeuer und dem Weinzelt für die letzten Stunden bis in den neuen Tag. Viele nutzten das Angebot der DASSU und ließen sich zurück ins Dorf fahren. Das war das i-Tüpfelchen auf einem perfekt geplanten Tag. lukk