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Beste Laune beim Musikantentreffen in Holzhausen

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Das Chiemgau-Quintett mit Tobi Popetz (von links), Christian Baumgartner, Hubert Maier, Daniel Zunhammer und Martin Maier unterhielten die Zuhörer im Festzelt in Holzhausen. (Foto: Huber)

Teisendorf. Im Rahmen der Pfingstfestwoche veranstaltete die Bierzeltgemeinschaft Holzhausen zum vierten Mal ein Musikantentreffen. Viele Zuhörer spendeten den fünf Gruppen reichlich Applaus. Diese saßen verteilt im Bierzelt und sorgten für beste Unterhaltung.


Den Anfang machten fünf junge Musikanten. Es spielten Sepp Reisbacher (Posaune), Sandra Huber (Klarinette), Karin Fischer (Gitarre), Michi Reisbacher (Flügelhorn) und Hannes Ammerer (Ziach). Die »Gmainer Musi« treten schon seit rund sechs Jahren zusammen auf und haben sich ganz der bayerischen Volksmusik verschrieben. Dabei spielen sie gerne Stücke, die »herent und drent« daheim sind.

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Danach trat die Musikgruppe »Bieranker« aus dem Rupertiwinkel auf. Die dreizehn Musikanten, darunter zwei Damen, lernten sich beim Musikantentreffen im Vorjahr im Festzelt in Holzhausen kennen. Sie spielen seitdem gemeinsam unter der Leitung von Christian Dumberger, einem jungen Musikanten aus Weildorf. Dargeboten wird alles – angefangen von der bayerischen Blasmusik bis zur böhmisch-mährischen Musik. Eine Besonderheit waren die »schrägen Vögel«. Der Mühldorfer Norbert Neumann spielte auf der Ziach – und zwar Stücke aus dem bayerisch-österreichischen Raum. Rudi Brandhuber aus Altötting begleitete ihn mit urigsten Instrumenten. Er spielte etwa auf dem Zupfbass, das ist eine alte Blechdose, die an einem Stock befestigt ist und darüber Saiten gespannt sind. Er hatte auch einen Brummbass und eine »Galuschko«, eine Ratschenart, dabei. Auch die junge Leobendorfer Tanzlmusi hatte ihren Auftritt. Alle Musikanten spielen auch in der Leobener Musikkapelle. Seit sieben Jahren gibt es die kleine Gruppe unter der Leitung von Martina Forster, die das Waldhorn spielt. Da ist einmal Hias Frech am Bariton, Lisa Helminger spielt Klarinette, Julia Zehentner die diatonische Ziach und Maxi Forster die Zugposaune.

Als nächste Gruppe trat das Chiemgau-Quintett auf. Die Musikanten kommen aus Inzell, Traunwalchen, Grabenstätt und Traunstein. Sie lernten sich 2004 bei einem Volksmusikwettbewerb kennen und spielen seitdem zusammen. Tobi Popetz (Ziach), Christian Baumgartner (Klarinette), Hubert Maier (Trompete), Martin Maier (Bariton) und Daniel Zunhammer (Gitarre) geben gerne Oberkrainer Stücke und Bierzeltmusi zum Besten, aber auch moderne Stücke gehören zu ihrem Repertoire.

Am Nachmittag übernahm dann die Musikkapelle Teisendorf die musikalische Unterhaltung. Das ursprünglich geplante Kaltblutfest musste wegen des schlechten Wetters und des damit verbundenen nassen Bodens abgesagt werden. wh