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Bessere Durchfahrt für Neukirchener Feuerwehr

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Das absolute Halteverbot beim Feuerwehrhaus in Neukirchen wird verlängert. Oft wird die Feuerwehr bei Einsätzen durch an der Straße parkende Autos behindert. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf. Aufgrund von Sicherheits- und Durchfahrtsproblemen hat die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen zwei Anträge gestellt, denen der Bauausschuss des Marktes Teisendorf nun zustimmte. Die Beschilderung »Absolutes Halteverbot« wird über die Bushaltestelle hinaus bis zur Einmündung des Pfarrhofwegs in die Dorfstraße verlängert. Dem Antrag auf Anbringung eines Blinklichts bei der Einmündung des Pfarrhofwegs in die Dorfstraße stimmte der Ausschuss ebenfalls zu. Es soll noch geprüft werden, welche Farbe des Blinklichts möglich und am wirkungsvollsten ist.


Zum Hintergrund: Der Pfarrhofweg in Neukirchen ist bereits beidseitig mit absolutem Halteverbot mit Zusatzzeichen »Feuerwehrausfahrt« beschildert. Die ersten 30 Meter, beginnend von der Einfahrt in den Pfarrhofweg bis nach dem Eingangsbereich der Schule Neukirchen, sind ohne Halteverbot, da auf dieser Höhe die Bushaltestelle liegt. Nach Auskunft des Verkehrssachbearbeiters im Landratsamt reicht zwar die vorhandene Beschilderung aus, ist aber offenbar für die Autofahrer nicht deutlich genug. Wie der Neukirchner Kommandant Florian Pfisterer gegenüber der Gemeinde berichtete, kommt es hier immer wieder zu Diskussionen. Bei einem Einsatz würden die im Bereich der Schule parkenden Autos die Feuerwehrleute behindern. Zudem gebe es Probleme mit der Zufahrt und Brandbekämpfung, sollte es zu einem Brand im Schulgebäude kommen. Er beantragte ein »Absolutes Halteverbot« mit Zusatzzeichen »Ausgenommen Schulbusse«, damit jeder Fahrzeugführer erkennt, dass er hier nicht parken darf, und beantragte zugleich die Versetzung des, gegenüber der Haltestelle liegenden, absoluten Halteverbotsschilds nach vorne an die Straßeneinmündung. Der Bauausschuss war sich einig, dass man die Beschilderung bis zur Straßeneinmündung verlängert. Alois Stadler (CSU) schlug ergänzend vor, die Bürger auf die Bestimmungen hinzuweisen, zum Beispiel bei der Bürgerversammlung.

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Weiter hatte die Neukirchner Wehr an der Einmündung des Pfarrhofwegs in die Dorfstraße ein Gelblicht beantragt, damit die Feuerwehrmänner, die zum Einsatz fahren, eine »freie Straße« haben. Die Polizei riet zwar von einem solchen Blinklicht ab, da es weder für Verkehrsteilnehmer noch für die Lenker der Feuerwehrfahrzeuge Sicherheit bringe. Der Bauausschuss hielt die Maßnahme dennoch für sinnvoll. Wie Bürgermeister Thomas Gasser erklärte, soll das Blinklicht auf einen Masten an der Friedhofsmauer angebracht werden, damit es von allen Seiten sichtbar ist. Die Bürger würden am Blinklicht sehen, dass ein Feuerwehreinsatz laufe.

Markus Putzhammer (CSU) regte an, ein Blaulicht zu prüfen. Peter Schuhbeck gab zu bedenken, dass die Feuerwehrleute trotz Blinklicht die Straßenverkehrsordnung zu beachten haben, also nicht automatisch Vorfahrt hätten. Er äußerte auch Bedenken, ob das gelbe Blinklicht richtig verstanden wird. Auch bei Pumpstationen blinke bei Störungen ein gelbes Licht, doch keiner fahre deshalb langsamer. Dritter Bürgermeister Gernot Daxer (CSU) schlug vor, die Farbe nochmal zu prüfen. vm