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Besondere Verdienste um die Bergwacht

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»So viele Jahre ehrenamtlicher Dienst an Mitmenschen, auch in oftmals lebensgefährlichen Situationen, können gar nicht genug gewürdigt werden – gerade in unserer heutigen Zeit.« Mit diesen Worten ehrte gestern Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Mitglieder der Bayerischen Bergwacht – darunter auch den langjährigen Vorsitzenden der Bergwacht Bayern, Alois Glück aus Traunwalchen, Wolfgang Thoma von der Bergwacht Ruhpolding und Bernhard Rosenberger von der Bergwacht Bad Reichenhall.


3200 Einsatzkräfte der Bayerischen Bergwacht haben 2013 mehr als 12 000 Einsätze und Hilfeleistungen in den bayerischen Alpen und Mittelgebirgen erbracht. »Das spiegelt die Effektivität und Schlagkraft der Bergwacht eindrucksvoll wider. Ohne ein so außerordentliches Maß an Idealismus und Opferbereitschaft wäre eine solche Bilanz nicht zu erreichen«, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Grund genug für den Freistaat Bayern, der Bergwacht jährlich die Kosten für die Beschaffung von Fahrzeugen, Rettungsmitteln und Funktechnik zu erstatten. Im Doppelhaushalt 2013/2014 stehen hierfür über 6,3 Millionen Euro zur Verfügung. »Außerdem fördert der Freistaat Bayern den Betrieb und Ausbau des Bergwachtzentrums in Bad Tölz zum organisationsübergreifenden Übungs- und Kompetenzzentrum für die Luft- und Höhenrettung mit insgesamt 4,9 Millionen Euro«, sagte Joachim Herrmann.

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Alois Glück, der zwölf Jahre lang die Bayerische Bergwacht als deren Vorsitzender leitete und derzeit als Vorsitzender des Stiftungsrates die Stiftung Bergwacht sowie das Bergwacht-Zentrum mit aufbaut, erhielt die Leistungsauszeichnung in Gold, die Ehrung in Silber bekam Wolfgang Thoma und die Auszeichnung »Bergwacht Edelweiß« wurde an Bernhard Rosenberger von der Bergwacht Bad Reichenhall überreicht.