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Besinnlicher Festabschluss in Waging

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Die Gesangsgruppe Waging, hier begleitet von der Rosenschmid-Musi, gestaltete das Weihnachtssingen zum Jahresende in der Pfarrkirche in Waging. (Foto: H. Eder)

Waging am See – Mit dem Weihnachtssingen, das mit vielen Mitwirkenden zum Ende des Jahres in der Pfarrkirche stattfand, wurden in der Pfarrei Waging die Festtage musikalisch abgerundet.


Organisiert von der Gesangsgruppe Waging unter Federführung von Rosi Hofmann gestalteten die Mühlberger Bläser, das Ziachduo Huber und die Rosenschmid-Musi das reichhaltige Programm rund um die Themen der Weihnachtszeit. Die Gesangsgruppe selbst trat dabei in verschiedenen Konstellationen auf, und Helmut Loipfinger trug passende Texte vor.

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Für die festlichen Melodien war das Quartett der Mühlberger Bläser zuständig, das die rund 90-minütige Feierstunde einleitete und nach mehrfachen Einsätzen auch beendete, bevor Musikanten und Besucher gemeinsam den Andachtsjodler anstimmten. Den Hauptteil des Programms gestalteten die Waginger Sänger, vier Männer und vier Frauen, ehemalige und aktuelle Mitglieder des Waginger Kirchenchors, die in unterschiedlichen Gruppierungen ihre Lieder vortrugen – auch im Duett. Maria und Josef, gesungen von Gabi und Martin Scholz, trösteten sich in einem anrührenden Dialog gegenseitig über die Unbill der langen Wanderung von Nazareth nach Bethlehem hinweg.

Begleitet wurden die Lieder von Sabine Huber und Willi Obermayer (Zither) sowie Willy Hofmann (Gitarre), teilweise auch von den Musikanten der Rosenschmid-Musik. »Geht’s, Briada, wißt’s es«, »O du mei Simmal«, »Gegrüßt seist du, Maria«, »Es hat der Kaiser Augustus«, »Es war a stille Nacht«: Diese und ähnliche bayerische Titel aus dem weihnachtlichen Themenkreis gaben die Waginger Sänger zum Besten.

Die Rosenschmid-Musi in der instrumentalen Zusammensetzung Zither, Gitarre, Kontrabass und Harfe beziehungsweise Hackbrett brachten mit ihren wohlklingenden Weisen weihnachtliche Stimmung in den Kirchenraum. Rosa Janker erfreute die Zuhörer mit einem schönen Harfen-Solo. Willi und Christine Huber setzten mit ihren diatonischen Ziachn einen auflockernden Kontrapunkt in die festlich-ruhigen Klänge der anderen Gruppen.

Der besinnliche Charakter der Feierstunde wurde unterstrichen von den Texten, die Helmut Loipfinger las. Dabei ging es beispielsweise darum, dass die frohe Botschaft von der Geburt des Jesukindes nicht den Reichen und Mächtigen der Welt offenbart worden sei, sondern den einfachen Hirten. Weiters ging es in den Texten darum, dass der Mensch die Welt nach und nach zerstöre und dass viele in Prunk lebten, während andere von Durst, Hunger und Krankheiten gequält würden. Loipfinger forderte die Besucher auf, den Klang der Lieder im Herzen zu verwahren und ihn weiterzugeben an alle Menschen, die einem begegnen.

An den Ausgängen der Kirche wurden Spenden gesammelt für eine Waginger Familie, die nach dem plötzlichen Tod der Mutter in Not geraten ist. he