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Bergwalderlebniszentrum erneut ausgezeichnet

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Thomas Dankemeyer (Dritter von links) bei der Verleihung des Schutzwaldpreises 2013 im schweizerischen Sargans.

Ruhpolding. Mit dem zweiten Platz beim Schutzwaldpreis 2013 in der Kategorie »Öffentlichkeitsarbeit« ist das Engagement des Bergwalderlebniszentrums Ruhpolding (BWEZ) in der Vermittlung der Bedeutung unserer Schutzwälder erneut gewürdigt worden. Tief drinnen im Berg, nämlich im Gonzenbergwerk im schweizerischen Sargans, konnte Zentrumsleiter Thomas Dankemeyer die Auszeichnung entgegennehmen. Den Preis lobt alljährlich die Arbeitsgemeinschaft alpenländischer Forstvereine aus. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Schutzwaldes für den alpinen Lebensraum in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und würdigt seit 2006 vorbildliche Projekte.


Alfons Leitenbacher, Chef des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein, zeigte sich erfreut darüber, dass seine Bildungseinrichtung überregional auf ein derart nachhaltig positives Echo stößt. So erhielt das Bergwalderlebniszentrum bereits 2008 und 2012 jeweils den Ersten Schutzwaldpreis, 2010 ging der zweite Platz an ein Schulprojekt. »Die Auszeichnungen sind für uns Ansporn, den eingeschlagenen Weg in der Waldpädagogik konsequent weiterzugehen«, so Leitenbacher. Das 2012 eröffnete, neue Bergwalderlebniszentrum im Urschlauer Tal bei Ruhpolding biete hierzu hervorragende Voraussetzungen.

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Die Bewohner des Alpenraums profitieren nach Aussage von Dankemeyer in hohem Maße von den mannigfaltigen Schutzfunktionen der Bergwälder. Die nachfolgende Generation verliert immer mehr den Kontakt zur Natur. Diesen Kontakt nicht abreißen zu lassen und weitere Mitstreiter für den Erhalt und die Pflege des Schutzwaldes zu gewinnen, be-trachtet der Leiter des BWEZ als seine zentrale Aufgabe. Seiner Meinung nach reicht es nicht, die Belange des Schutzwaldes im Kopf zu haben, man muss sie seiner Ansicht nach im Herzen tragen.

Das Bergwalderlebniszentrum bietet hauptsächlich Schulklassen einen mehrtägigen Aufenthalt an, bei dem fächerübergreifend der Wald, seine Nutzung und sein Erhalt behandelt werden. Neben der Waldpädagogik steht aber auch die soziale Entwicklung der Klasse mit im Fokus dieser Erlebnistage.