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Übung fand im Bereich der Hochplatte statt – Fünf Bergwachten beteiligten sich

Bergwacht übte Verhalten bei Hubschraubereinsatz

Bergwachtler aus Bergen, Marquartstein, Reit im Winkl, Schleching und Grassau übten das Ein- und Aussteigen in einen Hubschrauber und wie man sich richtig abseilt. (Foto: FDL/Lamminger)

In Zusammenarbeit mit dem Lufttransportgeschwader 61 des Fliegerhorstes Landsberg/Lech finden jedes Jahr im Achental Flugübungen mit den Bergwachten aus Bergen, Marquartstein, Reit im Winkl, Schleching und Grassau statt. Unter Federführung der Bergwacht Grassau übte man jetzt im Bereich der östlichen Hochplatte. Letztmals war die Hochplatte im Jahr 2008 Schauplatz der Übung.


Am Mittwochnachmittag trafen drei Piloten und zwei Windenführer mit dem Transporthubschrauber Bell UH-1D am Drachenfliegerlandeplatz in Piesenhausen ein. Allen Übungsteilnehmern wurden dann der Übungsablauf und das richtige Verhalten in und am Hubschrauber erläutert. Um das Gewicht des Helikopters für den Übungsbetrieb zu reduzieren, wurden noch einige Umbauten durchgeführt und eine Türe und ein Sitz ausgebaut und am Boden gelassen.

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Als Übungsgelände dienten die drei Landeplätze am Drachenfliegerlandeplatz in Piesenhausen, eine Wiese im Bereich Fahrnpoint und der Steinbruch in Lanzing. Vorrangige Ziele der Übung waren, das Ein- und Aussteigen und das Auf- und Abseilen mit der Winde zu trainieren. Die Bergwachtler wurden auf fünf Gruppen aufgeteilt und dann von Landeplatz zu Landeplatz geflogen. Dort wurden sie abgesetzt beziehungsweise wieder aufgenommen. Dabei wurde das korrekte Verhalten geübt.

Insgesamt wurden während der zweistündigen Flugzeit 13 Runden mit etwa 40 Windenoperationen durchgeführt. Nach einer abschließenden Manöverkritik am Drachenfliegerlandeplatz in Piesenhausen, trat die Hubschrauberbesatzung vom Fliegerhorst Landsberg wieder den Heimflug an.