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Bergwacht ist beim Nachwuchs gut aufgestellt

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Bergen. Sieben junge Anwärter befinden sich derzeit in der Ausbildung zum Bergwachtmann und werden die 41 aktiven Frauen und Männer der Bergwachtbereitschaft Bergen schon in Kürze verstärken können. Über diese, dem allgemeinen Trend widersprechende, Entwicklung freute sich Bereitschaftsleiter Dr. Kristian Krammer bei der Jahreshauptversammlung. Krammer wurde im Rahmen der Versammlung in seinem Amt auch bestätigt.


30 Einsätze hatte die Bergwacht im vergangenen Jahr zu absolvieren. »Damit lagen wir deutlich über dem Durchschnitt«, erklärte Krammer. Für zehn Einsätze war die Unterstützung eines Hubschraubers notwendig. Dass die zum Teil schwierigen und recht aufwändigen Einsätze im Sommer und Winter alle so reibungslos und effektiv abgelaufen sind, führte der Bereitschaftsleiter vor allem auf den guten Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Mitglieder und ihre hohe Motivation zurück.

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Was es bedeutet, diesen guten Ausbildungsstand zu halten und weiter auszubauen, wurde deutlich, als Ausbildungsleiter Peter Hallweger die Ausbildungs- und Weiterbildungsabende, die Übungen und die zahlreichen Spezialausbildungen Revue passieren ließ.

Unterstützung in der Sanitätsausbildung

Günter Hächl, der in der Bereitschaft die Sanitätsausbildung koordiniert, unterstrich die besonderen Anforderungen, die mit der rasanten Entwicklung und den Veränderungen im Bereich der medizinischen Versorgung verbunden sind und zeigte sich sehr erfreut darüber, mit Dr. Andrea Schnitzer und zwei medizinisch ausgebildeten Bereitschaftsmitgliedern im vergangenen Jahr zusätzliche Verstärkung für die Ausbildung erhalten zu haben.

Durch die Einbindung im Einsatzbereich Achental, bei der Skiwacht, dem Kriseninterventionsdienst Berg und der Lawinenhundestaffel arbeitet die Bereitschaft Bergen auch zunehmend enger mit den anderen Bergwachtbereitschaften in der Region zusammen und kann so den gegenseitigen Erfahrungsaustausch weiter verbessern.

Trotz notwendiger Neu- und Ersatzbeschaffungen und gestiegener Betriebskosten, konnte Kassier Toni Osenstetter auch für 2012 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorstellen. »Dies ist nur möglich, weil ein Großteil der Einnahmen durch die Bereitschaft und die Fördermitglieder selbst erwirtschaftet wird«, erklärte Osenstetter. Auch seien unter den Mitgliedern sehr gute Handwerker, sodass fast alle anfallenden Arbeiten in eigener Zuständigkeit erledigt werden können.

Auch für Geselligkeit blieb Zeit

Aber auch für die, für eine ehrenamtlich arbeitende Gemeinschaft wichtige, Geselligkeit war im vergangenen Jahr bei der Bergwacht in Bergen Zeit und Raum geblieben. Dr. Kristian Krammer erinnerte nochmals an die Ausrichtung des Bergwachtkranzls, die Beteiligung beim Ferienprogramm der Gemeinde, den Ausflug in die Stubaier Gletscherwelt, das traditionelle Pattenbergfest im August und das Bergwacht-Schafkopfrennen.