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Bergbahnen beklagen Schneemangel

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Die oberbayerischen Bergbahnen, die nach den ersten Schneefällen Ende Oktober auf eine gute Saison hoffen konnten, sorgen sich nach dem Wärmeeinbruch zur Weihnachtszeit um ihr Wintergeschäft. Dennoch wollen die Unternehmer die Anzahl ihrer Beschäftigten stabil halten. Viele Bergbahnen haben auch vor, zu investieren. Mit dem Sommergeschäft 2012, so die Ergebnisse der Umfrage der IHK für München und Oberbayern bei den Bergbahnen, sind sie überwiegend zufrieden. Nach den ersten Schneefällen zeigten sich die Liftbetreiber in der im November gestarteten IHK-Umfrage sehr zuversichtlich: 13 Prozent erhofften eine bessere Wintersaison als im Jahr zuvor, 80 Prozent erwarteten ähnliche Geschäfte wie im Vorjahreswinter. Inzwischen hat sich die Stimmung aufgrund des Schneemangels eingetrübt.


Gefragt nach ihren Zukunftsplänen gaben 29 Prozent der Bergbahnunternehmen an, dass sie 2013 mehr investieren wollen als im Jahr zuvor, 35 Prozent wollen ihr Investitionsniveau beibehalten. 40 Prozent werden mehr Personal einstellen, 53 Prozent werden ähnlich viele Personen wie im vergangenen Jahr 2012 beschäftigen. Gut die Hälfte der befragten Unternehmen hat mit Beginn der Wintersaison die Preise erhöht.

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Die Sommersaison verlief für die oberbayerischen Bergbahnen zufriedenstellend. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Unternehmen beschreibt das Sommergeschäft in der IHK-Umfrage als gut, 40 Prozent noch als befriedigend. 27 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihren Ertrag als gut, 60 Prozent als befriedigend.