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Bekommt Chieming einen »Jugend-Outdoor-Park«?

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Chieming – Einen »Chieminger Jugend-Outdoor-Park« möchte Franz Schrobenhauser aus der Frauenbachstraße neben dem Spielplatz der Mutter-Kind-Kurklinik errichten. Zusammen mit Franz Schrobenhauser aus der Stötthamer Straße stellte er dieses, von ihm geplante, Vorhaben dem Gemeinderat vor.


Chiemings Jugendbeauftragte Andrea Roll (Grüne), Chiemings Fußballabteilungsleiter Hans Hofmann und Eishockey-Abteilungsleiter Franz Mayer unterstützen durch aktive Mitarbeit die Idee von Franz Schrobenhauser. Sie waren sich alle einig, dass für Jugendliche – nicht nur aus Chieming – ein Gelände mit Einrichtungen geschaffen werden sollte, wo sie Freizeitsport ausgiebig betreiben können.

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Franz Schrobenhauser (Stötthamer Straße), der in Chieming ein Planungsbüro hat, hat mehrere Varianten erstellt, die dem Gemeinderat auf einer Leinwand vorgestellt wurden. Auf der Wiese vor der Kurklinik soll ein neuer Beachvolleyball-Platz direkt neben dem Uferweg entstehen, der alte sollte als Beachsoccer-Court neu umgestaltet werden. Des Weiteren sollte eine Boulderwand, eine Vorrichtung für Slacklines, ein kleines Aufenthaltsgebäude mit Sitzsäcken und eine neue Tischtennisplatte entstehen. Schrobenhauser stellte fest, dass diese einzelnen Vorhaben nach und nach errichtet werden sollten und regte dazu eine Zeitspanne von bis zu fünf Jahren an.

Um die einzelnen Maßnahmen finanzieren zu können, seien Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen, durch Zuschüsse, Geldspenden, Sponsoren, Eigenleistungen und über den örtlichen Verkehrsverein, der dieses Engagement sehr positiv sieht, geplant. Erster Bauabschnitt sollte laut ihm der neue Beachvolleyball-Platz sein.

Der Gemeinderat sprach sich für dieses Vorhaben aus und würdigte das Engagement der beiden Schrobenhausers.

Heinrich Wallner (BBW) wie auch Josef Mayer junior (CSU) sprachen von einer Bereicherung für Chieming und die Jugend. Stefan Reichelt (CSU) wollte wissen, welche Gesamtkosten für diese Maßnahme zu erwarten sind. Reichelt meinte weiter, ob für diese Sache eine Förderung nach einem Leaderprogramm möglich sei.

An Gesamtkosten erwarten die beiden Schrobenhausers 50 000 bis 70 000 Euro. Bürgermeister Benno Graf sagte zu, sich zu erkundigen, ob dieses Vorhaben über ein Leaderprogramm bezuschusst werden kann.

Jugendbeauftragte Andrea Roll verwies auf den dortigen, sehr stark frequentierten Bereich durch Gäste und Einheimische.

Wolfgang Ludwig (Grüne) sagte, hier sei auch die Chieminger Jugend gefordert. Er erwarte von ihr Eigeninitiative.

Christian Schindler (CSU) gab zu bedenken, dass sich im dortigen Bereich auch meist die Kiter befinden. Hier könnte es zu Problemen kommen. Deshalb sollte man sich mit ihnen absprechen.

Gefragt wurde auch nach Sicherheitsbestimmungen, Belangen der Haftung und wer für den möglichen »Chieminger Jugend-Outdoor-Park« letztlich verantwortlich sei.

Franz Schrobenhauser kündigte an, dass demnächst die Jugendleiter der Chieminger Ortsvereine unterrichtet werden und die Idee in der Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins Chieming am Sonntag, 26. April, vorgestellt wird. Außerdem sei ein Flyer geplant. OH