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Beitrag für das gemeindliche Leben geleistet

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Im Faschingsteil der Jahreshauptversammlung der Frauengemeinschaft Vachendorf führten Maria Huber (rechts) und Rita Lautenbacher einen lustigen Sketch auf.

Vachendorf. Die Frauengemeinschaft Vachendorf hat auch im vergangenen Jahr viel für ihre Mitglieder getan und damit einen wesentlichen Beitrag für das gemeindliche Leben geleistet. Dies war den Ausführungen der Vorsitzenden Rosa Geistanger und der Schriftführerin Christl Schmid bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zur Post zu entnehmen.


Die Frauengemeinschaft machte 21 Krankenbesuche und gratulierte bei 33 Geburtstagen sowie bei zwei Goldenen Hochzeiten. In der Vorweihnachtszeit seien zudem 33 Alleinstehende besucht und mit einem kleinen Packerl beschenkt worden, so die Vorsitzende Geistanger. Sie hatte aber auch Leidvolles zu berichten: Sieben verstorbenen Mitgliedern wurde das letzte Geleit gegeben. Gleichzeitig konnten elf neue Mitglieder gewonnen werden, sodass die Zahl der Mitglieder Ende des vergangenen Jahres 249 betrug. Der Aktion »Junge Leute helfen«, die Hilfstransporte in die Krisengebiete des ehemaligen Jugoslawien organisiert, stellte die Vachendorfer Frauengemeinschaft 890 Euro zur Verfügung.

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Einen umfangreichen Rückblick gab Schriftführerin Schmid. Die Frauen waren im Fasching sehr aktiv. So wurde unter anderem ein Faschingskranzl, eine Maiandacht, ein Seniorennachmittag und eine Adventsfeier organisiert. »Beim Ferienprogramm der Gemeinde beteiligten wir uns mit einem Ausflug zum Steinzeitmuseum in Siegsdorf«, so Schmid. Die 24 Kinder durften basteln und Brot backen. Neben Palmbuschen im Frühjahr wurden auch Kräuterbüschl im August und Adventskränze im November verkauft.

Auch standen mehrere Ausflüge auf dem Programm des vergangenen Jahres. Unter anderem wurden Gärten in Petting und die Bergader Privatkäserei in Waging besucht. Ziel des Tagesausflugs war Schliersee, wo Pfarrer Martin Appel in der Kirche St. Martin die heilige Messe hielt.

Da die Jahreshauptversammlung in die Faschingszeit fiel, klang sie mit lustigen Einlagen aus. Maria Huber und Rita Lautenbacher spielten in einem Sketch zwei Mägde, die mit ihren Bauern nicht zufrieden sind. Als »Tanzlführerin« lockte Evi Zöller die Frauen zum gemeinschaftlichen Tanz auf das Tanzparkett. Dazu agierte Christl Schmid als Discjockey.

Rosmarie Windfellner und Irmi Kotzinger lasen lustige Geschichten vor. Zusammen mit Maria Holetschek malte Christl Schmid als französische Malerin Brigitte mit einigen Frauen »lebende Bilder«. Schließlich wurden bei einer Verlosung noch schöne Preise vergeben. Bjr