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Beidseitig eingeschränktes Halteverbot

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Besonders am Wochenende wird die Windeckstraße im Gewerbegebiet Marquartstein immer wieder als Dauerparkplatz von Lkws genutzt. Dem schob der Gemeinderat jetzt einen Riegel vor. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Der Gemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme, auf der Windeckstraße im Gewerbegebiet Nord beidseitig ein eingeschränktes Halteverbot einzurichten. Bisher besteht bereits auf einer Seite ein absolutes Halteverbot, das Bürgermeister Andreas Scheck im Dienstverfahren einführte.


In der Bürgerversammlung hatte Ulrich Freiherr von Ribaupierre den Antrag gestellt, beidseitig ein absolutes Halteverbot einzurichten, um ein dauerhaftes Abstellen von Fahrzeugen und Anhängern zu unterbinden. Dies störe das Ortsbild an der Einfahrt nach Marquartstein erheblich.

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Der Bürgermeister sagte im Gemeinderat, es sei natürlich kein schöner Anblick, gleich bei der Einfahrt ins Dorf hier mehrere Lastwagen zu sehen, besonders am Wochenende. Teilweise seien es auch Anlieger, die da parken, zum Beispiel Fernfahrer mit Wohnsitz in Marquartstein. Franz Aigner bestätigte, dass auch er ein Nutzer der Straße sei. Im ganzen Gemeindegebiet dürfe auf Straßen geparkt werden. Auch Mitarbeiter im Gewerbegebiet und andere nutzen sowohl die Straße zum Parken als auch unbe-rechtigt die Fläche vor dem Wasserwerk. Hubert Götschl sagte, die Straße dürfe kein Dauerparkplatz sein und sprach sich für ein eingeschränktes Halteverbot auf beiden Seiten aus. Dieser Antrag wurde bei einer Gegenstimme bei 15 Ja-Stimmen angenommen. Zuvor war der weitergehende Antrag, auf beiden Seiten ein absolutes Halteverbot einzuführen, einstimmig abgelehnt worden. gi

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