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»Bei uns wird offen miteinander geredet«

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Wonneberg – Auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr blickte Wonnebergs Bürgermeister Martin Fenninger in der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr zurück. »Bei uns wird offen miteinander geredet und ein ehrlicher Umgang gepflegt«, freute sich der Rathauschef.


Zahlreiche Projekte seien heuer in Angriff genommen oder vollendet worden, bilanzierte Fenninger. So konnten die umgestalteten Räume im Gemeindehaus bezogen, das erste Bauhof-Fahrzeug in Betrieb genommen und der Breitbandausbau begonnen werden. Hartnäckig geblieben sei man bei den Verhandlungen mit der Geothermie Traunstein Projekt GmbH über eine Kostenbeteiligung an der Instandsetzung der Selbertinger Straße. Mehr als dreieinhalb Jahre nach den Geothermie-Untersuchungen, bei denen die Straße arg in Mitleidenschaft gezogen worden war, konnte heuer im Frühjahr die Sanierung abgeschlossen werden.

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Darüber hinaus wurde Grund für Ausgleichsflächen erworben und mit verschiedenen Bauleitplanungen begonnen, damit sich junge Wonneberger in ihrer Heimatgemeinde ein neues Zuhause aufbauen können. Auch finanziell stehe die Gemeinde auf einem soliden Fundament, so Fenninger.

»Einiges voranbringen« will der Bürgermeister mit Hilfe des Gemeinderats auch 2016. »Dabei ist es nicht immer leicht, einen geraden Weg zu gehen.« Bereits im Februar ist vorgesehen, die Bauarbeiten an der Straße nach Reichwimm auszuschreiben. Ein Straßenstück von rund 360 Meter soll saniert und auf eine zeitgemäße Breite von 3,50 Meter ausgebaut werden. »Die Grundstücksverhandlungen sind gut gelaufen. Es ist mir sehr wichtig, dass konstruktiv zusammengearbeitet wird. Umso mehr können wir für unsere Gemeinde bewegen«, betonte Fenninger. Auch die flächendeckende Breitbandversorgung soll weiterverfolgt sowie Lösungen für das Vereinshaus und den Kindergarten vorangetrieben werden. Eine immer größere Rolle wird laut Fenninger zudem die Flüchtlingsproblematik einnehmen. mia

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