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Bebauungsplanentwurf abgesegnet

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Traunreut. In der Sitzung des Traunreuter Bauausschusses ist der Bebauungsplanentwurf für ein bestehendes Quartier im Norden der Kernstadt vorgestellt und vom Gremium auch soweit verabschiedet worden. Die Entwurfsplanung fußt auf einem Stadtratsbeschluss, für Quartiere, die bisher nach dem Paragrafen 34 der Bayerischen Bauordnung beurteilt wurden, einen rechtskräftigen Bebauungsplan aufzustellen.


Der Geltungsbereich des rund 22 000 Quadratmeter großen Areals umfasst die östliche Bebauung an der Hans-Böckler-Straße, die Kantstraße im Westen, die Werner-von-Siemens-Straße im Süden sowie im Norden die Staatsstraße 2104. Wie die mit der Planung beauftragte Traunreuter Architektin Gertrud Cornelius mitteilte, orientiere sich der neu aufzustellende Bebauungsplan »Traunreut Nord« weitgehend an dem Bestand. Durch die neue Bauleitplanung bestehe dann die Möglichkeit zur Erweiterung der Bestandsgebäude und in Einzelfällen seien auch zusätzliche Häuser möglich.

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In dem bereits bebauten Quartier befinden sich Einzel- Doppel- und Reihenhäuser, bei denen dann auch ein Ausbau der Dachgeschoße möglich ist. Allerdings können die Dachgeschoße nicht als Vollgeschoße ausgebaut werden. Einen Mehrgeschoßbau, wie von Stadtrat Herbert Kusstatscher (SPD) vorgeschlagen, um die Innenstadt noch mehr zu verdichten, lehnte die Architektin ab. Sie schlug vor, es bei den bestehenden Häusertypen zu belassen, um die Siedlungsstruktur nicht zu beeinträchtigen beziehungsweise keine Nachteile für die Nachbarn zu schaffen.

Die Anregung von Paul Obermaier (FW), Dachgauben in die Festsetzungen mit aufzunehmen, soll im Zuge des weiteren Verfahrens geprüft werden. Nach Ansicht von Obermaier wäre eine Festsetzung ohne Dachgauben ein Rückschritt. Auf der Grundlage des Planentwurfs, den der Bauausschuss einstimmig absegnete, soll das Verfahren jetzt eingeleitet werden. ga