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Bebauungsplan wird geändert

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Für den geplanten Umbau der Tourist-Information an der Dorfstraße beschloss der Gemeinderat die Einleitung eines Verfahrens zur Änderung des Bebauungsplans.

Reit im Winkl – Um den geplanten Umbau der Tourist-Information durchführen zu können, ist nach einer Mitteilung des Landratsamts die Änderung des Bebauungsplans notwendig. Der Gemeinderat beschloss hierzu die Einleitung eines Verfahrens. Weiter ging es um eine neue Benutzungsordnung der Gemeindebücherei, einen Antrag der Soldaten- und Kriegerkameradschaft auf Bezuschussung eines Fahnenschranks und einen Bauantrag auf Umbau eines Wohnhauses auf der Winklmoos-Alm.


Bereits in einer Sitzung im September war der Bauantrag der Gemeinde zum Umbau der Tourist-Information behandelt und genehmigt worden. Das Gebäude soll um ein Stockwerk angehoben werden. Außerdem soll der bisherige Anbau vergrößert werden und über beide Stockwerke gehen. Das Landratsamt teilte jedoch mit, dass hier eine Änderung des Bebauungsplans »Ortskern – östlicher Teil« notwendig ist. Die Bebauungsplanänderung soll auf Basis der Eingabepläne des Planungsbüros Andreas Mühlberger durchgeführt werden.

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Der Gemeinderat beschloss diese Änderung und weiter, dass das Verfahren beschleunigt durchgeführt werden soll. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Verfahren einzuleiten und die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und Träger der öffentlichen Belange durchzuführen, sobald die entsprechenden Unterlagen vom Planungsbüro vorliegen.

Weiter gab Bürgermeister Josef Heigenhauser ein Schreiben der Mitarbeiterinnen der Gemeindebücherei bekannt, in dem diese mitteilen, dass die Benutzerverordnung aus dem Jahr 1997 überholt sei. Zum einen sollte sie zukünftig Benutzungsordnung heißen, wobei die Benutzer mit Anerkennung dieser der elektronischen Speicherung ihrer Daten zustimmen. Gleichzeitig sollten die bisher in der Verordnung festgeschriebenen Öffnungszeiten gestrichen und hierzu auf einen gesonderten Aushang verwiesen werden. Dies würde es ermöglichen, die Öffnungszeiten am Freitag (bisher 15 bis 17 Uhr) auf Wunsch vieler Leser in den frühen Abend (17 bis 19 Uhr) zu verschieben. Der Gemeinderat genehmigte diese neuen Regelungen. Sie treten nach einer entsprechenden Zustimmung der Pfarrei St. Pankratius am 1.  Januar in Kraft.

Von der Soldaten- und Kriegerkameradschaft lag ein Antrag auf Bezuschussung eines notwendig gewordenen Fahnenschranks im Schulhaus vor. Gemäß dem Angebot einer örtlichen Schreinerei beläuft sich dieser auf rund 3000 Euro. Der Gemeinderat beschloss, den Schrank mit einem Betrag in Höhe von 1500 Euro zu bezuschussen.

Schließlich ging es noch um den Antrag des Besitzerehepaars eines Wohnhauses am Dürrnbachhornweg auf der Winklmoos-Alm auf Umbau, Anbau einer Garage und Errichtung einer Saunahütte. Bürgermeister Josef Heigenhauser gab bekannt, dass beim geplanten Anbau einer Garage in Hinsicht auf den durch zwei Wohnungen zustandekommenden Bedarf noch zugestimmt werden könne. Die Außenbereichsverträglichkeit von Nebengebäuden sei damit nach Ansicht der Verwaltung aber ausgereizt. Der beantragten Saunahütte sollte daher nicht mehr zugestimmt werden, weil auch kein notwendiger Bedarf damit gedeckt werden müsse.

Der Gemeinderat erteilte mit knapper Mehrheit dem Bauantrag hinsichtlich des Garagenanbaus das gemeindliche Einvernehmen, ebenso einer hier vorliegenden Abweichung von den Festsetzungen der gemeindlichen Baugestaltungssatzung bezüglich des Dachüberstands und einer ebenfalls geplanten Ausgrabung für einen Ausgang aus dem Billardraum und dem Hobbyraum im Keller ins Freie. Abgelehnt wurde dagegen die Saunahütte. sh

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