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Bebauungsplan neu auslegen

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Inzell – Eine Bebauungsplanänderung im »Gewerbegebiet Schwarzberg« war Thema in der jüngsten Sitzung des Inzeller Gemeinderats, ebenso wie die Änderung des Flächennutzungsplans.


Zur Änderung des Bebauungsplans gab es keine Einwendungen der Bevölkerung. Nur einige Fachbehörden haben sich zur Planung geäußert. Die Untere Bauaufsichtsbehörde will eine genaue Angabe zur Wandhöhe und zur Firstrichtung. Zu ergänzen sind zum Teil in der Planzeichnung auch noch die Angaben über die Anordnung der Stellplätze. Das Wasserwirtschaftsamt verlangte eine genaue Planung zum Abfluss von Oberflächenwassers, besonders bei Starkregen, mit einem abgestimmten Entwässerungskonzept für das Betriebsgelände. Folglich ist eine Höhenänderung für das geplante Gebäude erforderlich. Somit erfolgt nach der Änderung der Daten eine erneute Auslegung, die jedoch auf zwei Wochen verkürzt wird.

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Ein weiterer Punkt war die Prüfung der Baukosten mit Endabrechnung der Mittelschule Siegsdorf. Als Verbundschule ist die Gemeinde Inzell auch an den Kosten beteiligt. Die Baukosten für die Mittelschule betrugen etwas über 2,85 Millionen Euro. Nach Abzug der Förderung und dem Anteil, der nur die Gemeinde Siegsdorf betrifft, bleibt für die Verbundgemeinden ein Gesamtbetrag von 1,237 Millionen Euro.

Bei einer Verteilung auf acht Jahre beläuft sich die Summe auf 154 660 Euro. 18 der 262 Mittelschüler kommen aus Inzell. Für die Gemeinde Inzell bedeutet das im ersten Jahr 10 625 Euro Kostenbeteiligung. Nach intensiver Prüfung des Rechnungsprüfungsausschusses stimmte der Gemeinderat der Zahlung einstimmig zu. Abschließend gab Bürgermeister Hans Egger bekannt, dass die Übernahme der Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf für Inzell eine sehr gute Sache sei. Sie werde den Ort in sportlicher Hinsicht und als Tourismusort weltweit bekannter machen. »Eine Weltmeisterschaft wirkt sich für unsere Gemeinde nur positiv aus. Wir werden ein guter Gastgeber für Sportler und Besucher sein«. hw